19. CineLatino - Festival des lateinamerikanischen Films

MEDIANERAS

Reihe: 19. CineLatino - Festival des lateinamerikanischen Films
Regie: Gustavo Taretto
Argentinien 2011 | OmU | 95 Min.
Spielfilm von Gustavo Taretto, Argentinien/Spanien/Deutschland 2011, 95 Min., OmU

Buenos Aires, eine Millionenstadt, eine pulsierende Metropole, die nie schläft. Martín, Computerfreak und Mariana, Architektin, haben sich in ihre vier Wände zurückgezogen und meiden, wenn möglich, den Kontakt zur Außenwelt. Sie setzt sich zuhause eine Schaufensterpuppe zusammen und hat panische Angst vor Aufzügen, er lebt in Chatrooms, mit Facebook und Twitter und leidet an Flugangst. Sie leben in demselben Block, besuchen dieselben Orte und laufen doch immer wieder aneinander vorbei. Zwei Menschen, die durch ihre gescheiterten Beziehungen keine Hoffnung mehr in die Liebe setzen und doch füreinander bestimmt sind. Doch der Weg zueinander ist schwer. Die Stadt bringt sie zusammen und hält sie voneinander fern. Wir schauen den beiden schmunzelnd zu und entdecken dabei auch Buenos Aires, das Gustavo Taretto in seiner architektonisch reizvollen Komposition mit visuellem Spürsinn festhält.

En la selva de asfalto de Buenos Aires la arquitecta Mariana y el diseñador de páginas web Martín intentan encontrar su camino. Por la experiencia de relaciones fracasadas ya no creen en el amor, pero en realidad están hechos el uno para el otro. Pero el acercamiento de ambos resulta difícil.

Gustavo Taretto, 1965 in Buenos Aires, Argentinien geboren, war Creativ Direktor bei Ogilvy in Argentinien. Er besuchte die Filmschule von José Martinez Suarez und realisierte drei Kurzfilme, Las insoladas, 2002, Cien pesos, 2003, und Medianeras, 2005, die auf vielen internationalen Festivals Preise gewannen. Sein vierter Kurzfilm Hoy no estoy, 2007, erhielt in Locarno den Leoparden für den besten Kurzfilm. Medianeras ist sein Spielfilmdebüt.