PRYPJAT – DAS UNBEHAGEN AN DER MODERNE

LOST PARADISE

Reihe: PRYPJAT – DAS UNBEHAGEN AN DER MODERNE
Regie: Sebastian Heinzel
D 2008 | OmU | 62 Min.
»Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.« (Johann Paul Richter)
Olga, eine junge Journalistin aus Kiew, erinnert sich an eine paradiesische Kindheit: sie lebte in Prypjat, einer jungen Stadt voller Kinder, Pilze und Blumen. Bis zum 26. April 1986. Nach der Explosion des Reaktors von Tschernobyl wurde Olga mit acht Jahren mit ihrer Familie evakuiert. 22 Jahre später kehrt sie gemeinsam mit ihrem brasilianischen Ehemann zurück an den Ort ihrer Kindheit, der heute eine Geisterstadt ist. Ein Film über den Verlust der
Heimat, die zweite Generation nach Tschernobyl und die Frage, ob man Gänseblümchen heute wieder essen kann?