Erkundungen in der Filmgeschichte

UNTOT. DER LANGE ZOMBIE-ABEND

Reihe: Erkundungen in der Filmgeschichte

In den letzten Jahren haben die Zombies erneut an Popularität gewonnen. In Filmen wie 28 WEEKS LATER und zahlreichen Remakes von Klassikern des Genres erobern sie die Kinoleinwände zurück. In ihrer Gefährlichkeit und Monstrosität verweisen sie nicht nur auf den allgemeinen Schrecken vor dem Tod, vor Kannibalismus und Verwesung, sondern darüber hinaus auf spezifische Ängste und aktuelle gesellschaftliche Probleme. Anders als die frühen Voodoo-Zombies sind die Untoten nun häufiger das Resultat biologischmedizinischer Experimente und der Skrupellosigkeit global agierender Konzerne. Sie sind Überträger von Viren oder tragen den Krieg gegen den Terror in die abgeschotteten Kristallpaläste der Finanzmetropolen.
Ende 2010 kam das Buch »UNTOT – Zombie Film Theorie« heraus und wird von Herausgeber Florian Krautkrämer und Mitautor Christian Maier vorgestellt. Zwei Zombiefilme, in die die Autoren einführen werden, runden das Programm ab.