Totgeschwiegen: Rechnitz

TOTSCHWEIGEN

Reihe: Totgeschwiegen: Rechnitz
Regie: Margareta Heinrich und Eduard Erne | Buch: Margareta Heinrich und Eduard Erne
Österreich/D/NL 1994 | 88 Min.


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Zehn Tage bevor die Rote Armee 1945 Rechnitz im Burgenland erreichte, wurden 180 jüdische Zwangsarbeiter auf einem Feld erschossen und verscharrt. Vier Jahre lang begleitete das Filmteam einen Mann auf seiner unermüdlichen Suche nach diesem Massengrab. Die Bewohner von Rechnitz waren diesem Vorhaben gegenüber nicht sehr positiv eingestellt. Die Dokumentation beschreibt das Verhältnis der Rechnitzer Einwohner zu den Ereignissen vor 50 Jahren.
Durch Elfriede Jelineks 2008 uraufgeführtes Stück »Rechnitz (Der Würgeengel)« – das in der Inszenierung von Markus Lobbes im Freiburger Theater bis zum 23.1.2011 zu sehen ist – ist dem Film wieder neue Aufmerksamkeit zugewachsen; auch in Freiburg, wo er auch nach der Aufführung bei uns gezeigt wird.