Boyz’n the Hood
BOYZ’N THE HOOD – der Titel, der von diesen jungen Männern und ihrem Viertel stammt, ist einem Song von Ice Cube entlehnt und zeigt Tre, Ricky und Doughboy, wie sie sich in einem der gefährlichsten Viertel des Landes – South Central Los Angeles – zu überleben versuchen: ein Ort, an dem Gewalt allgegenwärtig ist, Polizeihubschrauber über einem kreisen und fast jeder eine Waffe besitzt. BOYZ’N THE HOOD war John Singletons beeindruckend selbstbewusstes Spielfilmdebüt. Er erschien 1991, als er gerade einmal 23 Jahre alt war. Heute gilt er als einer der wegweisenden Filme und als ein cineastischer Paukenschlag, dessen gesellschaftliche Relevanz bis heute ungebrochen ist.
Zeitgleich mit „Boyz“ entstand eine neue filmische Bewegung: Filme einer aufregenden Generation schwarzer Regisseure, die Anfang der 1990er-Jahre in Erscheinung getreten waren. Dazu gehörten Reginald Hudlins „House Party“, Matty Richs „Straight Out of Brooklyn“, Julie Dashs „Daughters of the Dust“ u.a. Es war eine Zeit, in der viele Geschichten schwarzer Menschen mit künstlerischem Gespür erzählt wurden. Spike Lee befand sich damals auf dem Höhepunkt seines Schaffens, nach „Jungle Fever“ (1991) und seinem Epos „Malcolm X“ (1992). Man hatte das Gefühl, Hollywood hätte einen Wendepunkt erreicht. Doch dem war nicht so – die meisten dieser Regisseure konnten keine dauerhafte Karriere in Hollywood aufbauen.
Bärenstarkes Kino in Berlin und Freiburg
Regie
John Singleton
Land, Jahr | Fassung | Länge
USA 1991 | OmU | 112 Min.
Wann
Mi 04.02., 21:00
Mi 11.02., 21:30
Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg
Eintritt
8,00 € (normal) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt)