kino avantgarde | März 2017

AMALGAM

Regie: Werner Nekes
D 1976 | 72 Min.
EIN FILM IN 4 TEILEN
»So wie es Maler gibt, die einfach verliebt sind in Farbe und Licht, so wie es Bildhauer gibt, die ihren Stein vergöttern, liebte der Filmkünstler Werner Nekes die technischen Wunder des Kinos. Sein Leben lang konnte er davon schwärmen, wie seine Bilder unsere Augen überlisten.« (Daniel Kothenschulte, Filmkritiker)
Zu Ehren des kürzlich verstorbenen Avantgarde-Filmemachers und Kino-Abenteurers Werner Nekes (1944-2017) zeigen wir Amalgam der vier Arbeiten aus dem Jahr 1976 nach dem formalen Schema ABBA in sich vereint.
AMALGAM
D 1976 / 72 Min. / 16 mm, Farbe /
Regie: Werner Nekes, Ton / Anthony Moore //
Lichtmalerei, die Verbindungen und Verschmelzungen verschiedener filmischer Ebenen in Mehrfachbelichtungen realisiert.
TEIL 1: KNOTEN
30 Min. / Farbe, stumm / Ein pointilistischer Film über Zeit- und Bewegungsrelationen. //
TEIL 2: GEWEBE
15 Min. / Farbe, Ton / Erkennbare Bildinhalte von weiblichen Körpern im Wasser lösen sich durch phasenartige Verschiebungen der Filmebenen zueinander in flächenhafte abstrakt-konkrete Verwebungen der Filmschichten auf. //
TEIL 3: TEXTUR
11 Min. / Farbe, Ton / Weibliche Akte eine Treppe herabsteigend.
TEIL 4: GEFLECHT
16 Min. / Farbe, Ton / Geflecht läuft in »lebendigen Bildern« dem Pointilismus mit 24 Gemälden pro Sekunde davon. //