Begleitausstellungen

DEUTSCHE STUMMFILMMUSIK

Ausstellungseröffnung
DONNERSTAG, 26.11.98, 20.00

AAK im E-Werk - 26.11.98 - 28.11.98
Foyer Großes Haus des Freiburger Theaters - 3.12.98

Das freiburger film forum - stummfilm und musik präsentiert parallel zum Festival die Ausstellung "Deutsche Stummfilmmusik". Sie gibt zum einen den Überblick über die Geschichte der deutschen Stummfilmmusik, zum anderen dokumentiert sie die Arbeitsweise der Filmkomponisten und Kinokapellmeister sowie deren Aufführungspraxis. Hierzu werden handschriftliche Originalpartituren, veröffentlichtes Notenmaterial wie Schlager und Kinotheken (nach Themen geordnete Filmbegleitmusik) gezeigt, außerdem cuesheets (Anweisungen für die Auswahl der Begleitmusik zu einem bestimmten Film) und andere Arbeitsmittel der Kinomusiker.

Die Ausstellung wurde im Auftrag des Deutschen Filmmuseums von Frank Strobel und Bernd Eichhorn zusammengestellt. Als Ergänzung zu den Materialien aus der Stummfilmzeit werden auch Bemühungen heutiger Musiker zur Wiederbelebung des Metiers aufgezeigt und durch Arbeitsmaterial, Programme, Partituren von Neukompositionen und Bearbeitungen vorgestellt.

Eröffnet wird die Sonderausstellung am 26.11.98 um 20.00 Uhr im AAK im E-Werk. Dort ist sie bis zum 28.11.98 zu besichtigen. Zum Filmkonzert PANZERKREUZER POTEMKIN am 3.12.98 ist die Ausstellung noch einmal im Foyer im Großen Haus des Freiburger Theaters zu sehen.


FREIBURGER KINO- UND FILMPRODUKTIONSGESCHICHTE (1901 - 1919)

Lebende Bilder, Operateure und Kinematographen-Theater

Ausstellung zur frühen Freiburger Film- und Kinogeschichte bis 1919

AAK im E-Werk - 26.11.98 - 28.11.98
Foyer im Kommunalen Kino - 1.12.98 - 3.12.98

Freiburg war in den ersten Jahrzehnten nach 1900 nicht nur Kinostadt, sondern auch Firmensitz und Drehort für Filmproduktionen und -verleihe. Die Filmfirmen Robert & Raleigh, Welt-Kinematograph und Express-Film schrieben deutsche und internationale Filmgeschichte. Express-Film produzierte und verlieh die erste deutsche tägliche kinematographische Berichterstattung. Die Welt-Kinematograph GmbH besaß in den Jahren um 1906 die größte deutsche Kino-Kette.

In Freiburgs Stadtmitte versuchten die Kinos - Welt-Kinematograph, Apollo-Kinematograph, Zentral-Kino, American-Biograph und die Friedrichsbau-Lichtspiele - die Freiburger und Freiburgerinnen in ihre Vorführungen zu locken. Kritiker hat es bereits in den Anfängen des Films gegeben. Heftig wurden darüber gestritten, was auf den lebenden Bildern gezeigt werden darf. Die Ausstellung stellt diese Debatte um die Kinoreformbewegung und die sich daran anknüpfende Diskussion um ein Kino in städtischer Regie dar.

In der Festival-Ausgabe von Journal Film lesen Sie u.a:
Wolfgang Dittrich: Fakten und Fragmente zur Freiburger Filmproduktionsgeschichte
Marga Burkhart: Die Freiburger Kinolandschaft bis 1920


 
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Zuletzt bearbeitet am 12.11.98 © aptum - mailto: webmaster@aptum.de