Amadeu Antonio & Überleben in Eberswalde

Feminists Insha’allah - La Révolution des Femmes | Feriel Ben Mahmoud | 2015

Amadeu Antonio Ende der 1980er Jahre im Fotostudio von Eberswalde; Foto: Uta Grunt

 

Am 24. November 1990 überfallen jugendliche Rechtsradikale im brandenburgischen Eberswalde den Angolaner Amadeu Antonio. Er stirbt am 6.12.1990 an den Folgen seiner Verletzungen. Thomas Balzers Dokumentation »Amadeu Antonio«, die zwei Jahre später ausgestrahlt wird, erhellt die Hintergründe der Tat, liefert ein Stimmungsbild aus der Stadt und zeichnet den Lebensweg Antonios nach. In »Überleben in Eberswalde« (2000) macht er sich erneut auf die Spuren dieser Geschichte, die er bis heute filmdokumentarisch begleitet. Seine Filme rücken nicht die Täter und ihre menschenverachtende Gesinnung in den Mittelpunkt, sondern widmen sich der „schweigenden Mehrheit“ und den Opfern, die in Vergessenheit zu geraten drohen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg

Der Erlös der Veranstaltung wird an den Afrikanischen Kulturverein Palanca e.V. gespendet.

Rassismus tötet

Regie
Thomas Balzer

Land, Jahr | Fassung | Länge
Deutschland 1992 | OV | 55 Min.

Land, Jahr | Fassung | Länge
Deutschland 2000 | OV | 45 Min.

Wann
Mo 26.01., 19:00 zu Gast: Thomas Balzer

Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg

Eintritt
8,00 € (normal) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt)