ITALIENISCHES KINO & PSYCHOANALYTIKER STELLEN FILME VOR

AMARCORD

Regie: Federico Fellini | Kamera: Giuseppe Rotunno | mit Nando Orfei, Ciccio Ingrassia, Armando Brancia, Giuseppe Ianigro
| F/I/E 1973 | OmU | 123 Min. |

Das Rimini der 30er Jahre ist Schauplatz einer Jugend – die des heranwachsenden Titta. Um ihn herum seine schrecklich nette Familie und allerlei italienische Lebenslust: Der Vater, ein antifaschistischer Maurer, die temperamentvolle Mutter, das freche Brüderchen, der rüstige Großvater und Onkel Pataca, ein angeberischer Taugenichts, der sich nicht zu fein war, Tittas Vater an die Faschisten zu verraten. Nicht zu vergessen die skurrilen Bewohner des Provinzstädtchens.

AMARCORD, einer der erfolgreichsten Filme Fellinis, ist farbenfrohes Kuriositätenkabinett und authentisches Sittengemälde zugleich, eine hinreißend bitterkomische Hommage an die Erinnerung (Musik: Nino Rota). Fellini bewegt sich zwischen den Zeiten, schwelgt in nostal-gischer Rückschau, beschwört ein Gegenwartsbild, aber auch die Vision seiner baldigen Radikalisierung herauf.

Fr 16.07., 19:30, mit Einführung durch das Centro Culturale Italiano | Sa 17.07., 21:30 | Fr 23.07., 19:30, anschließend Filmanalyse Dr. Otto Beckmann