PSYCHOANALYTIKERINNEN STELLEN FILME VOR

A TALE OF TWO SISTERS

JANGHWA, HONGRYEON

Regie und Buch: Kim Ji-woon | Musik: Lee Byung-woo | Kamera: Lee Mo-gae | mit Im Su-jeong, Moon Geun-yeong, Yeom Jeong-ah, Kim Kap-soo |
| Südkorea 2003 | OmU | 115 Min. |

Nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt kommen die beiden Schwestern Su-mi und Su-yeon in ihr Elternhaus zurück. Dort werden sie von ihrem überforderten Vater und der anfangs aufdringlichen und überdrehten Stiefmutter empfangen. Während die jüngere der beiden Schwestern verängstigt ist und wenig von sich gibt, hat Su-mi nur vorwurfsvolle und anklagende Worte für ihren Vater und dessen neue Frau übrig. Auch diese macht aus ihrer Antipathie für die beiden Mädchen keinen Hehl. Doch was hat sich in der Familie zugetragen? Welche Geheimnisse birgt das unheimliche Haus und was hat es mit dem Schrank auf sich, vor dem sich Su-yeon so fürchtet?

Bei A TALE OF TWO SISTERS erwartet den Zuschauer eine anhaltend bedrohlich brodelnde Grundstimmung, edle Bilder und eine perfekte Soundkulisse, die eine beklemmende Familiengeschichte mit wenigen, dafür aber treffsicheren Horroreinlagen zu einer spannenden sowie traurigen Angelegenheit machen.

Fr 23.04., 19:30, mit anschließender Filmanalyse: Angelika Sandholz | So 25.04., 21:30 | Di 27.04., 21:45 | So 02.05., 17:30