PSYCHOANALYTIKER STELLEN FILME VOR

CACHÉ

Buch und Regie: Michael Haneke | Kamera: Christian Berger | mit Daniel Auteuil, Juliette Binoche, Annie Girardot
| F/A/I/D 2007 | DF | 117 Min. |

Georges moderiert eine Literatursendung im Fernsehen und führt ein ganz gewöhnliches Leben mit Frau und Kind. Eine anonym geschickte Videokassette verändert alles. Er fühlt sich bedroht. Weitere Tapes tauchen auf. Sie werden immer persönlicher und vergiften die Beziehungen in seiner Familie. Ein Gespinst aus Geheimnissen und Lügen, aus Schuld und Misstrauen breitet sich aus. Psychothriller, kafkaesk. Das mag die Stimmung des Films am ehesten treffen. »CACHÉ« – also »versteckt, verheimlicht, verborgen« – ist ein phobisches Drama über die Unwägbarkeiten des Lebens, über aus der Vergangenheit plötzlich zurückschnellende Bumerangs, über die Zerbrechlichkeit von Liebe angesichts äußerer und innerer Bedrohungen...

Ein mit Preisen geradezu überschütteter Film – zu Recht. Michael Haneke erhielt für CACHÉ in Cannes 2005 den Preis für die beste Regie, den Fipresci-Preis sowie den der Ökumenischen Jury.

Fr 12.02., 19:30, Filmanalyse: Dr. Otto Beckmann | Mi 17.02., 21:30