PSYCHOANALYTIKERINNEN STELLEN FILME VOR

2046

Regie und Buch: Wong Kar-Wai | Kamera: Doyle, Yiu-Fai, Pun-Leung | Tony Leung, Gong Li, Takuya Kimura, Faye Wong
| Hongkong 2004/05 | DF & OmU | 127 Min. |

Inhaltlich besteht 2046 aus Erinnerungen an gescheiterte Liebesbeziehungen. Aber es gibt keine lineare Handlung, sondern der kunstvolle Film wirkt wie ein poetischer, melancholischer Traum. 1966 reist Chow Mo-wan von Singapur nach Hongkong und quartiert sich im Hotel »Oriental« ein. Die Zimmernummer 2046 inspiriert ihn zu einem SF-Roman mit dem Titel »2046« über eine unglückliche Liebe zwischen einem Japaner und einem weiblichen Androiden. Je weiter er seine fiktive, in der Zukunft spielende Liebesgeschichte vorantreibt, desto tiefer taucht er auch in einen Strudel von Erinnerungen an eigene Liebesaffären ein. In seinem Kopf entsteht ein schillernder Bilderreigen, ein Sog aus schönen und traurigen Gefühlen. Obwohl Chow glaubt, über die Zukunft zu schreiben, beschäftigt er sich in Wirklichkeit mit der Erinnerung an seine eigene unerfüllte große Liebe...

Fr 15.01., 19:30, DF, Filmanalyse: Dr. Nicola Waller | Di 19.01., 21:45, OmU