STUMMFILM MIT MUSIKBEGLEITUNG

SCHATTEN – EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION

Regie: Arthur Robison | Buch: Rudolf Schneider, Arthur Robison, nach einer Idee von Albin Grau | Kamera: Fritz Arno Wagner | mit Fritz Kortner, Ruth Weyher, Gustav von Wangenheim, Alexander Granach, Fritz Rasp
| Deutschland 1923 | restaurierte Fassung | 83 Min. |

Ein phantastisches Spiel. Ganz auf Schwarz-weiß-Effekte gestellt. Die abenteuerliche Begegnung einer Nacht. Die Geschichte eines eifersüchtigen Mannes, einer wunderschönen Frau, eines jungen, lebensprühenden Liebhabers, in der ein Schattenspieler und drei Kavaliere assistieren. Ein Spiel im Spiel. Der Gaukler warnt durch seine Silhouetten die Menschen vor unüberlegtem Tun und verhindert durch die Katastrophe im Spiel die Tragödie im Leben.

Robisons SCHATTEN kommt in der Geschichte des deutschen Stummfilms eine bevorzugte Stellung zu. In der Folge solcher Werke wie DER GOLEM (1914) oder NOSFERATU (1922) steht SCHATTEN zwischen Expressionismus und Kammerspielfilm und erweist sich als ein Höhepunkt in der Beherrschung der bis dahin gewonnenen kinematografischen Errungenschaften.

Sa 18.04., 19:30, musikalisch begleitet von Günter A. Buchwald, | Einführung: Dr. Franz-J. Leithold, Universität Freiburg