PSYCHOANALYTIKERINNEN STELLEN FILME VOR

LA STRADA – DAS LIED DER STRASSE

Regie: Federico Fellini | Buch: F. Fellini, Tulio Pinelli und Ennio Flaiano | Musik: Nino Rota | mit Giuletta Masina, Anthony Quinn, Richard Basehart, Aldo Silvani
| Italien 1954 | DF | 102 Min. |

Für 10.000 Lire kauft der Schausteller Zampano die junge Gelsomina ihrer Mutter ab. Sie muss fortan mit ihm durch die Lande tingeln und bei seinen Vorführungen assistieren. Zampano behandelt seine neue Begleiterin wie einen Gebrauchsgegenstand, gibt sich mürrisch und ungehobelt; Gelsomina, naiv und gutmütig, bringt ihrerseits wenig Mut auf, um auf Zampano zuzugehen. In dem Artisten Il Matto trifft sie einen Menschen, der ihr Respekt entgegenbringt. Doch Zampano tötet den Seiltänzer während einer Auseinandersetzung und lässt die verzweifelte Gelsomina auf der Landstraße zurück...

Noch beeinflusst von den aktuellen Strömungen des italienischen Neorealismus, schuf Fellini eine beeindruckende Verbindung von märchenhafter Poesie und krasser Wirklichkeit.

Fr 27.03., 19:30, Filmanalyse: Inge Michaels-Beckmann | Sa 28.03., 21:30 | Do 02.04., 21:30