FILM DES MONATS

OUAGA SAGA

Regie: Dani Kouyaté, Buch: Michel Mifsud und Jean Denis Berenbaum, Kamera: Jean-Claude Schiffrine, mit Amidou Bonsa, Sébastien Bélem, Aguibou Sanou, José Sorgho
| Burkina Faso 2005 | OmU | 85 Min. |

Ouagadougou ist die Hauptstadt von Burkina Faso. Der Name allein ist schon Musik. Und nun kommt aus diesem Land ein Film mit dem schönen Titel OUAGA SAGA. Zunächst einmal ist das eine aberwitzige Komödie mitten aus dem Leben in Afrika, das auf der Leinwand in seiner ganzen Buntheit blüht. Filmemacher Dani Kouyaté erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Leute, die sich in einem der Armutsviertel Ouagadougous durchschlagen müssen, die auf der Suche nach Hoffnung und Perspektive sind. Geld fehlt, jedoch nicht der Ideenreichtum. Und so lassen sie sich allerhand einfallen, und genießen dabei das örtliche Kino als ein Paradies und einen Fluchtpunkt. Ob sie es wohl schaffen, sich den Traum vom eigenen Multiplex zu erfüllen?

Es ist eine Komödie, die vor Augen führt, dass ein Land wie Burkina Faso auch von einem städtischen Leben geprägt ist. Ferner ist es eine Hommage ans das Kino in Ouagadougou und vor allem in Afrika, denn alles dreht sich in OUAGA SAGA immer wieder um den Ort, an dem Menschen sich Filme anschauen und Filme genießen.

In Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Universität Freiburg.

Di 29.10., 19:30, Eröffnungsfilm und Vortrag von Prof. Dr. Eva Kimminich zur Filmreihe »Filmland Afrika« | Fr 31.10., 19:30 | Sa 01.11., 21:30 | So 02.11., 19:30 | Di 04.11., 21:30 | Mi 05.11., 19:30