PSYCHOANALYTIKER STELLEN FILME VOR

TAXI DRIVER

Regie: Martin Scorsese Kamera: Michael Chapman Kamera: Jérôme Peyrebrune mit Robert De Niro, Jodie Foster, Cybill Shepherd, Harvey Keitel
| USA 1976 | DF | 114 Min. |

New York, Mitte der 70er Jahre. Aus der Kanalisation dringen dichte Dunstschwaden. Ein Taxi nähert sich. Der Fahrer: Travis Bickle (Robert de Niro), ein 26-jähriger Vietnamveteran. Er fährt überall und er fährt sie alle: Nutten, Zuhälter, Dealer. Nicht, weil er es gern macht. Er kann einfach nicht schlafen. Er ist God‘s Lonely Man, nur von einem Gedanken getrieben: »Eines Tages wird ein großer Regen diesen Abschaum von der Straße spülen.«

Mit TAXI DRIVER landete Martin Scorsese seinen ersten Welterfolg. Der Ruhm seiner Hauptdarsteller gründet auf diesem frühen Film. Der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes sorgte für hitzige Diskussionen um Gewaltdarstellung in Filmen und thematisierte wohl als erster Film, wenngleich indirekt, Auswirkungen des Vietnamkrieges. Auch dreißig Jahre nach seiner Veröffentlichung ist sein Ruf, als einer der wichtigsten Filme aller Zeiten, ungebrochen.

Fr 19.09., 19:30, Filmanalyse: Dr. Otto Beckmann | So 21.09., 21:30 | Mi 24.09., 21:30 | So 28.09., 21:30 |