KINDERKINO

MISA MI | STATION 4

TRIPP & TRIPP – BILDER ÜBER 40 JAHRE HINWEG:
DER RÄUBER HOTZENPLOTZ | JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER | DAS KLEINE GESPENST

 


 

Misa Mi

MISA MI

| Schweden 2003 | 90 Min. | empf. ab 8 Jahren |

Nach dem Tod ihrer Mutter zieht die 10-jährige Misa zu ihrer Großmutter, hoch in den nördlichsten Zipfel Schwedens. In den dichten Wäldern, wo sie Trost und Zuflucht sucht, freundet sie sich mit einer Wölfin an. Als Misa erfährt, dass Jäger hinter dem wilden Tier her sind, entscheidet sie sich, der Wölfin und ihren Jungen zu helfen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Gut, dass sie bald darauf den samischen Jungen Gustaf kennen lernt. Die Bekanntschaft mit Gustav, aber auch die Annäherung an ihre Großmutter und die Zuneigung zu den Wölfen hilft Misa, ihre Trauer zu bewältigen.Ein anrührender Film, der so faszinierend ist wie die Wildnis, in der er spielt.

So 02.03., 15:30 | Mo 03.03., 09:00 und Di 04.03.,09:00 innerhalb der SchulKinoWoche

 


 

Station 4

STATION 4

| Spanien 2002 | span. OF mit dt. UT | 100 Min. | empf. ab 11 Jahren |

Miguel, Izan, Dani und Jorge sind vier lebenshungrige Jugendliche. Sie sind schlagfertig, frech und wild. Die 15-jährigen Freunde leben auf der »Station 4« eines Krankenhauses, denn sie haben Krebs. Trotz ihrer Krankheit wollen sie aber vor allem eines: ganz normale Jugendliche sein. Sie lassen sich nicht von Schmerz und Lethargie einnehmen, sondern organisieren nächtliche Geheimtreffen, veranstalten Rennfahrten mit ihren Rollstühlen, tricksen unfreundliche Ärzte aus, entdecken ihre erste Liebe und hoffen auf die Entlassung. Basierend auf dem autobiographischen Theaterstück von Albert Espinosa gelang dem Regisseur Antonio Mercero ein bewegender Film über das Erwachsenwerden »im Schatten einer tödlichen Krankheit«.

Do 06.03., 09:00 und Fr 07.03., 09:00 innerhalb der SchulKinoWoche | So 09.03., 15:30

 


 

TRIPP & TRIPP – BILDER ÜBER 40 JAHRE HINWEG

Franz Josef Tripp und Jan Peter Tripp

Otfried Preußler und Michael Ende haben die Geschichten geschrieben, Franz-Josef Tripp hat die Gesichter dazu geschaffen und zeichnet für die Gesamtausstattung der Bücher verantwortlich: »Der Räuber Hotzenplotz«, »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer«, »Das kleine Gespenst«. In einer Ausstellung „Vater & Sohn“ stellen Literaturforum Südwest und das Kommunale Kino ab 14. März Werke des Grafikers und Illustrators Franz Josef Tripp und seines Sohns, des Malers Jan Peter Tripp, vor. Im Kinderkino (für alle Altersschichten) zeigen wir die Filme, deren Figuren den Zeichnungen und Physiognomien von Franz Josef Tripp nachempfunden sind.

Vernissage und Lesung mit Jan Peter Tripp am Freitag, den 14.03. um 19:00,

 


 

DER RÄUBER HOTZENPLOTZ

Das Original mit Gert Fröbe

| Deutschland 1974 | 118 Minuten | empf. ab 6 Jahren |

Dreimal wurde DER RÄUBER HOTZENPLOTZ, 1962 von Otfried Preußler geschrieben und Franz Josef Tripp gezeichnet, als Spielfilm fürs Kino verfilmt: zuerst 1974, dann 1979 mit Peter Kern und Barbara Valentin, zuletzt 2005 mit Armin Rohde in der Schurkenrolle. Wir zeigen das » Original« von 1974 mit Gert Fröbe als Räuber Hotzenplotz, Lina Carstens als Großmutter und Josef Meinrad als Zauberer Petrosilius Zwackelmann, alle in Masken und Garderoben, die deutlich an die Figuren aus den Buchzeichnungen erinnern.

So 16.03., 15:30

 


 

JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER

Das Original aus der Augsburger Puppenkiste von 1961 in Schwarz-Weiss

| Deutschland 1961 | 5 x32 Minuten | empf. ab 6 J. |

Die bekannteste und auch heute als Video- oder DVD-Version viel gekaufte Inszenierung der Augsburger Puppenkiste von 1977 fasst das Buch in vier Teile zusammen. Die ursprüngliche Version aus den Kindertagen des Fernsehens stammt aus dem Jahre 1961, umfasst fünf Teile à 32 Minuten – und ist in Schwarz-Weiss! In vielem erinnern Marionetten und Bühnenbild an die Buchvorlagen. Anders als die Zeichentrickserie, die seit 1996 immer wieder in der Fernsehausstrahlung ist. Wir zeigen die Gesamtserie mit 160 Minuten so, dass man sich das Wiedersehen auch auf zwei oder mehr Tage verteilen kann. Wir bedanken uns bei der Augsburger Puppenkiste und dem Hessischen Rundfunk für das Zustandekommen dieser Wiederaufführung.

So 23.03., 15:00 | Mo 24.03., 15:00 | So 05.04., 15:00

 


 

DAS KLEINE GESPENST

| Deutschland 1992 | 86 Minuten | empf. ab 6 Jahren |

Sehr viel zu tun hat Curt Lindas turbulenter Zeichentrickfilm nicht mehr mit dem zugrunde liegenden Buch. Dennoch: Otfried Preußler war von der Verfilmung »sehr angetan« und wir als Zuschauer können irgendwie Franz Josef Tripps Gespenster-Gestalt wiederfinden…

So 30.03., 15:30