STUMMFILM MIT LIVEMUSIK

NANOOK OF THE NORTH | DAS ALTE GESETZ

 


 

Nanook

NANOOK OF THE NORTH

| Regie: Robert J. Flaherty |
| USA 1922 | dt. Zwischentitel | 65 Min. |

Der polare Klassiker über das Leben des kanadischen Inuit Nanook und seiner Familie in arktischer Kälte. Robert Flaherty verbrachte Monate bei den Inuit (»Eskimos«) in Nordkanada, bevor er diesen Film drehte. Er schildert das Leben Nanooks und seiner Familie im Alltag, beim Kampf gegen die Kälte und der Nahrungsbeschaffung, aber auch auf einer gefährlichen und seltenen Walrossjagd.

Bereits in den 20er Jahren war Flahertys Film ein Riesenerfolg beim internationalen Publikum, das ihn als einen persönlichen, feinfühligen und ungewöhnlich schönen Film empfand. Flahertys dynamische Kamera und sensible Beobachtungsgabe revolutionierten damals den Dokumentarfilm.

In Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches Institut.

| So 20.01., 19:30, Musikbegleitung (Flöte, Bassflöte): Angelika Sheridan (Köln) |

 


 

Das alte Gesetz

DAS ALTE GESETZ

| Regie: E. A. Dupont | Kamera: Theodor Sparkuhl | mit Ernst Deutsch, Henny Porten, Ruth Weyher, Hermann Vallentin, Avrom Morewsky |
| Deutschland 1923 | 85 Min. |

Mitte des 19. Jahrhunderts: Baruch, der Sohn eines Rabbiners, will Schauspieler werden. Gegen den Willen seines Vaters verlässt er das osteuropäische Schtetl, in dem er aufgewachsen ist, und schließt sich einem Wandertheater an. Die österreichische Erzherzogin Elisabeth Theresia findet Gefallen an dem jungen Mann und verschafft ihm aus heimlicher Liebe ein Engagement am Wiener Burgtheater. Dort steigt Baruch zum umjubelten Bühnenstar auf, und eines Tages besucht sein Vater die Vorstellung. Der Rabbiner ist bewegt von der Schauspielkunst Baruchs, und es kommt zur Versöhnung zwischen den beiden. Baruch kehrt in das heimatliche Dorf zurück, wo seine Jugendliebe Esther auf ihn wartet.

| Sa 26.01., 19:30, am Klavier: Günter A. Buchwald |