Marseille

NOUVELLE VAGUE ALLEMANDE: FREMDE IN DER FREMDE

» Was sind das für Filme, die als neue, starke Strömung der Filmkunst wahrgenommen werden? Was verbindet ihre Regisseure? Begleitet wird die Reihe über die »Berliner Schule«, ihre Themen und Erzählweisen durch Vorträge und Diskussionen. Im Oktober: Wegfahren, Heimkehren, Entdecken – Aufbrüche als Thema der »Berliner Schule«.

MARSEILLE

Regie und Buch: Angela Schanelec | Kamera: Reinhold Vorschneider | mit Maren Eggert, Devid Striesow, Marie-Lou Sellem
| Deutschland 2004 | 95 Min. |

Sophie ist Fotografin. Für kurze Zeit hat sie Ihr Leben in Berlin gegen eine Wohnung in Marseille getauscht. Zurück daheim zeigt sich das Leben unverändert: Die Freundschaft zur Schauspielerin Hanna, die uneingestandene Liebe zu deren Mann Ivan.

Angela Schanelec: »Was ich zeigen will, sind die Folgen, Sophies Zustand, Ihre Reaktion auf das, was ihr passiert. (...) Was der Zuschauer sich vorstellen kann, was ich seiner Phantasie überlassen kann, das will ich ihm nicht zeigen. Letztendlich ist es das, worüber ich nachdenke: wie setze ich die Phantasie des Zuschauers frei, wie mache ich ihm Lust, mir zu folgen?«

| Di 02.10., 19:30, Einführung: Svenja Alsmann | Do 04.10., 21:30 | Di 09.09., 21:30 |