Architekturtage

ARCHITEKTURTAGE

Das Kameraauge geht über die Möglichkeiten des menschlichen Auges hinaus, es kann andere Perspektiven einnehmen, es ermöglicht Televisionen, denn seine Blicke sind fixierbar und transportierbar – auf Film. Wir zeigen SCHINDLERS HÄUSER von Heinz Emigholz, der uns die Häuser Rudolph Schindlers erlebbar macht. Daneben zeigen wir Werke des Berliner Filmemachers und Fotografen Klaus W. Eisenlohr, der sich mit öffentlichen Stadträumen beschäftigt.

SCHINDLERS HÄUSER | URBAN RESEARCH | TRAUTE RÄUME – URBAN SPACES | SLOW SPACE

 


 

SCHINDLERS HÄUSER

Regie & Kamera: Heinz Emigholz
| Österreich 2007 | 99 Min. |

Der Film zeigt vierzig Bauwerke des österreichisch-amerikanischen Architekten Rudolph Schindler aus den Jahren 1921–1952. Schindlers pionierhafte Arbeit in Südkalifornien begründete einen eigenen Zweig der architektonischen Moderne. Alle Aufnahmen zum Film fanden im Mai 2006 statt. Der Film bildet damit auch ein aktuelles Portrait städtischen Wohnens in Los Angeles, das in dieser Ausformung noch nie dokumentiert worden ist.

| Fr 12.10., 19:30 | So 14.10., 21:30 | Mi 17.10., 21:45 |

 


 

URBAN RESEARCH

Film und Urbanismus: Städtischer Raum verändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Lange schon hat »Die Stadt« eine besondere Bedeutung in der Arbeit von Künstlern gehabt. In diesem Filmprogramm setzen sich Künstler jedoch mit den zeitgenössischen Entwicklungen von Städten und urbanen, öffentlichen Räumen auseinander.

URBAN RESEARCH ist ein Film und Videoprojekt, das Klaus W. Eisenlohr kuratiert. Das Filmprogramm mit Arbeiten von Film- und Medienkünstlern umfaßt experimentelle, dokumen-tarische, animierte und essayistische Arbeiten, die sich zu einem Diskurs über die heutige Stadt ergänzen.

| Fr 19.10., 19:30, vorgestellt von Klaus W. Eisenlohr |

 


 

TRAUTE RÄUME – URBAN SPACES

AUSSTELLUNG

Klaus W. Eisenlohr beschäftigt sich mit öffentlichen Stadt-räumen. Chicago, Hannover, Posen, Berlin und Helsinki sind Stationen bisheriger Projekte. Der Künstler erkundet, auch durch konkrete körperliche Interventionen, die soziale Bedingtheit dieses öffentlichen Raumes. In der Umsetzung mit Fotografie, Video und Medien entstehen dabei Raumvisionen des Städtischen, die über das Dokumentarische hinaus ins offen Bildnerische

| Mi 24.10., 20:00, Vernissage in Anwesenheit von Klaus W. Eisenlohr | 25.10.–07.11., während der Cafe-Öffnungszeiten | Galerie |

 


 

SLOW SPACE

| Deutschland 2004 |

SLOW SPACE ist eine Filmreise durch Orte der Glasarchitek-tur in Chicago. Der visuelle Diskurs dieses Essayfilms stellt Fragen nach unserer Befindlichkeit, der Verortung unseres Körpers und unserer Verantwortlichkeit in der Großstadt heute. Am Beispiel Chicagos untersucht Klaus Eisenlohr die Beziehungen von Körper und modernem architektonischem Umfeld in der Großstadt. Indem er das Unnormale im Alltäglichen suchte, verfolgte er auch die Spuren einer »Sehnsucht nach der Moderne«. Und schließlich diskutiert der Künstler im Film die Frage nach öffentlichem Raum in amerikanischen Großstädten, indem er Interviews mit jungen Künstlern und Filmemachern führt und stille, visuelle Straßenaktionen inszeniert.

| Mi 24.10., 21:30, in Anwesenheit von Filmemacher Klaus W. Eisenlohr |