kino avantgarde

BUNDESDEUTSCHER EXPERIMENTALFILM: DIE FRÜHEN JAHRE

Als in den 1960er Jahren junge Filmemacher damit begannen, nach neuen Formen und Inhalten zu suchen, anfingen zu experimentieren, um zu erfahren, was mit diesem nunmehr 60 Jahre alten Medium alles noch anzustellen sei, taten sie es vor dem Hintergrund einer bereits ausgereiften Filmsprache, die zumindest im narrativen Sektor längst ihre scheinbar unumstößlichen Standards verfestigt hatte. Das erzwang eine Haltung der Opposition. Die ältere Generation, die Richters, Eggelings und Ruttmanns, hatten ihre filmischen Experimente gewissermaßen noch parallel zum Entwurf des Mainstream entwickelt. Die Generation der 1960er konnte ihr avantgardistisches Bemühen – zunächst jedenfalls nur – als Tabubruch, als radikale Absage ans Gängige vorantreiben. Das geschah auf vielfältige Weise und vor allem in den USA, in England, Österreich und dem damaligen Westdeutschland, hier zunächst vorrangig in Hamburg und Köln.

ROHFILM | von Birgit u. Wilhelm Hein | D 1968 | 28 Min.
JÜM JÜM | von Werner Nekes u. Dore O. | D 1967 | 10 Min.
ON THE BALANCE | von Klaus Telscher | D 1988/89 | 13 Min.
NARZISS UND ECHO | von M. Brynntrup | D 1989 | 14 Min.
URSZENE | von Christine Noll Brinckmann | D 1981 | 6 Min.
BETWEEN | von Claudia Schillinger | D 1989 | 10 Min.
HOME STORIES | von Matthias Müller | D 1990/91 | 6 Min.
WHITE SCREEN | von Volker Schreiner | D 1988 | 4 Min.

Di 11.09., 19:30, ausgewählt und vorgestellt von Willi Karow

 


 

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