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SECTOR 16 UND FREUNDE – ZWISCHEN ICH UND KOLLEKTIV IM SPIEGEL DES BEWUSSTSEINS | CRAZY LOVE

 


 

SECTOR 16 UND FREUNDE – ZWISCHEN ICH UND KOLLEKTIV IM SPIEGEL DES BEWUSSTSEINS

Sector 16 ist ein gemeinnütziger Filmverein, dessen Mitglieder, ihren Ursprung fast alle in der Bildenden Kunst haben. Insbesondere vor dem Hintergrund des sich immer schneller drehenden digitalen Zeitalters sind sie fest von der poetischen Kraft des Analogfilm-Formats überzeugt. Das heutige Filmprogramm soll einen Eindruck von der momentanen Schaffensperiode vermitteln. Die Themenbereiche erstrecken sich von persönlichen Tagebüchern über abstrakte Bildwelten hin zu Agit Pop und dem Experiment mit der Wahrnehmung im audiovisuellen Raum.

| Di 24.07., 19:00, in Anwesenheit des Filmemachers Peter Beyer |

 


 

CRAZY LOVE

| J 1968 | 16 mm | 93 Min., ohne Dialog | Regie: Michio Okabe |

CRAZY LOVE ist ein ironisches Portrait der Underground-Kultur im Tokio der 1960er Jahre, die Okabe als leichtlebiges Konsumprodukt zeigt – ähnlich vielleicht Andy Warhols Darstellung der Factory. Der Film bietet einen faszinierenden Einblick in Japans Underground-Szene der 1960er Jahre mit seinen Hippies und Happenings.Insbesondere wegen seines Einfallsreichtums und seines virtuosen Gebrauchs von Camp und Ironie war Okabe, der ursprünglich eher mit der Neo-Dada und Pop-Art Bewegung assoziiert war, bald der beim Publikum beliebteste Experimentalfilm-Regisseur. Viele westliche Experimentalfilmer wie etwa Kenneth Anger oder Jack Smith fühlten sich von Okabe stark beeinflusst.

| Di 24.07., 21:30, Einführung: Robert Meßner |

 


 

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