Strange Circus

PSYCHOANALYTIKER STELLEN FILME VOR

STRANGE CIRCUS

KIMYÔ NA SÂKASU

| Regie, Buch und Musik: Sono Sion | Kamera: Otsuka Yuichiro | mit Miyazaki Masumi, Ishida Issei, Kuwana Rie, Taguchi Tomorowo, Oguchi Hiroshi |
| Japan 2005 | OmU | 108 Min. |

Taeko, die erfolgreiche, aber an den Rollstuhl gefesselte Autorin erotischer Literatur, arbeitet an einem Roman über eine durch Inzest und Missbrauch zerstörte Familie. Unterstützt wird sie dabei von ihrem jungen Assistenten Yuji, der nebenbei Taekos Vergangenheit zu ergründen versucht: die Ursache ihrer körperlichen Behinderung und das Geheimnis des verschlossenen Raums in ihrer eleganten Wohnung. Er reißt Taeko mit in eine alptraumhafte Welt der Fiktion, des Wahnsinns und einer unerträglichen Realität.

»Eine Allegorie voller Grausamkeiten für Erwachsene. Ein schöner, trauriger Fantasyfilm.« (Sono Sion)

Sion Sonos Filme tun weh. Er lässt sie dort beginnen, wo die meisten anderen Regisseure sich nicht im Traum hinwagen; sucht das Extrem in jeder Beziehung. Schwer erträgliche Bilder in einem Film von seltsamer Schönheit.

| Mi 23.05., 21:30, Filmanalyse: Dr. Otto Beckmann und Inge Michaels-Beckmann | Mi 30.05., 21:30 | Fr 01.06., 21:30 |