NIPPON CLASSICS – GENREKINO MADE IN JAPAN

In den 60er und 70er Jahren erlebte das japanische Exploitationkino eine Hochphase; die damalige Produktionsflut erlaubte es einzelnen Regisseuren ihr kreatives Potential auszuleben und Filme zu drehen, die künstlerisch Neuland betraten. Seijun Suzuki konzentriert sich in seinem Yakuza-Dramen TOKYO DRIFTER auf eine innovative Farb- und Bildgestaltung, der Geisterfilm HAUSU verstört mit seinen surrealistischen Bildern auch heute noch. Die Reihe wird im März mit SASORI 3 und HANZO fortgesetzt.

TOKYO DRIFTER | HAUSU

 


 

Tokyo drifter

TOKYO DRIFTER

Regie: Seijun Suzuki
| Japan 1966 | OmU | 82 Min. |

»Auf der Reise, die kein Ende kennt, vergess ich Tokyo, irgend-wann«, singt Tetsu, ein Yakuza, dessen Syndikat nicht mehr existiert. Er zieht sich mit seinem Boss aus Tokyo zurück, doch die Stadt holt sie ein. Denn ein feindlicher Yakuzaboss will Tetsu tot sehen und setzt seinen besten Killer »Viper« auf ihn an. Ohne Rückhalt im eigenen Syndikat beginnt eine tödliche Wanderung...

Suzuki fängt seine Geschichte des moralischen Konflikts zwischen Ehre und Überleben in einer Zwischenwelt des Künstlichen ein. Seine gewagte Farbkompositionen und Einstellungen, die man nicht vergisst, machen TOKYO DRIFTER zu einem Juwel unter den Massenprodukten des japanischen Yakuzafilms der 60er Jahre.»Daneben wirken die schwärzesten Filme des Film Noir wie helle Moralstücke« (Süddeutsche Zeitung)

| Di 06.02., 21:30 | Di 13.02., 21:30 |

 


 

Hausu

HAUSU

Regie: Nobuhiko Obayashi
| Japan 1977 | OmU | 87 Min. |

Die 16-jährige Oshare hat den Tod ihrer Mutter noch nicht ganz verkraftet, da wird sie auch schon mit der neuen Liebhaberin ihres Vaters konfrontiert. Zusammen mit sechs Schulfreundinnen beschließt sie auszureißen um die Schulferien im abgelegenen Landhaus ihrer Tante zu verbringen. Die an den Rollstuhl gefesselte Tante ist sehr angetan von den jungen Mädchen. Doch seltsame Vorfälle häufen sich und als sich die Tante und das Haus als menschenfressende Dämonen entpuppen, ist es für die Schulfreundinnen bereits zu spät... »ein psychedelischer Trip randvoll gefüllt mit den schrägsten und schrillsten visuellen Effekten seiner Zeit« (Filmstarts.de)

| Di 20.02., 21:30 | Di 27.02., 21:30 |

 


 

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