LITERATURBÜRO FREIBURG

TEXTWERKSTATT »JUGEND SCHREIBT« | »CITY OF TINY LIGHTS« BRITISCH-MUSLIMISCHE IDENTITÄTEN | »EINE ZU 85% WAHRE GESCHICHTE« CHUCK KLOSTERMANN | SPRECHEN ÜBER SPRACHE:

 


 

TEXTWERKSTATT »JUGEND SCHREIBT«

Oberstufenschülerinnen und -schüler treffen sich regelmäßig zu halbtägigen Werkstatttreffen im Literaturbüro, um eigene Texte zu schreiben, zu lesen und darüber zu diskutieren. Die Moderation übernehmen Bernd Jürgen Thiel und Stefanie Stegmann. Anmeldung bitte im Literaturbüro.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg mit Unterstützung des Regierungspräsidiums Freiburg und des Markgräfler Gymnasiums Müllheim.

| Fr 09.02., 15:30–18:00 | Literaturbüro | Eintritt frei |

 


 

»CITY OF TINY LIGHTS« BRITISCH-MUSLIMISCHE IDENTITÄTEN

LESUNG IM RAHMEN DES SYMPOSIUMS »MULTI-ETHNIC-BRITAIN 2000+«

Aspekte britisch-muslimischer Identitäten in Fotografie, Film und Literatur stehen im Februar im Mittelpunkt im Haus für Film und Literatur: Am 17.02. öffnet die Ausstellung COMMON GROUND in der Galerie sowie in der Universitätsbibliothek ihre Tore. Vom 16.02.–18.02. findet hier im Haus zudem ein Symposium »MULTI-ETHNIC-BRITAIN 2000+« statt, veranstaltet vom Lehrstuhl für neuere englische Literatur der Universität Freiburg. Bestandteil des Symposiums, das vom Kommunalen Kino filmisch begleitet wird, sind auch zwei englischsprachige Autorenlesungen in Kooperation mit dem Literaturbüro Freiburg. Es lesen die zwei Autoren Patrick Neate und Rajeev Balasubramanyam.

Patrick Neate wurde in Südlondon geboren und hat sich in kurzer Zeit zu einem anerkannten Romanautor entwickelt. Für seinen Debütroman MUSUNGU JIM AND THE GREAT CHIEF TULOKO (2000) gewann er den Betty Trask Award, für das Jazzepos TWELVE BAR BLUES (2001) den Whitbread Novel Award. Edo Reents feiert den Roman in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als einen mit allen Wassern gewaschenen Jazzroman – auch bezogen auf die theoretische Auseinandersetzung des Autors mit dem Thema Ethnizität und Identität.

Rajeev Balasubramanyam wurde 1974 in Lancashire geboren, studierte in Oxford und Cambridge Politik, Philosophie und Wirtschaft. Neben politischen und wissenschaftlichen Arbeiten schreibt er erfolgreich Kurzgeschichten. Sein Debütroman IN BEAUTIFUL DISGUISES (2000), eine ironische Auseinandersetzung mit Indien(bildern), gewann den Betty Task Award. Balasubramanyam wird vorwiegend aus seinem 2008 erscheinenden Roman THE DREAMER lesen, der auf der gleichnamigen, preisgekrönten Kurzgeschichte (Ian St. James Short Story Award, 2001) aufbaut.

| Di 17.02., 20:00 | Galerie | Eintritt frei | anschließend Eröffnung der Ausstellung COMMON GROUND |

 


 

»EINE ZU 85% WAHRE GESCHICHTE« CHUCK KLOSTERMANN

ES LIEST DIE ÜBERSETZERIN ADELHEID ZÖFEL

In seiner »zu 85% wahre(n) Geschichte« begibt sich Chuck Klostermann auf eine Reise quer durch Amerika. Den Anlass der Reise beschreibt der Autor dabei wie folgt: »Ich möchte herausfinden, warum Flugzeugabstürze und Drogenüberdosen und Schrotflintenselbstmorde aus langhaarigen Gitarrenspielern messianische Propheten machen« – hier deutet sich schon an, die zu 85% wahre Geschichte ist vor allem eines: ein Buch über Liebe, Drogen, Musik und Tod. »Klostermann schert sich bis heute nicht darum, was cool ist; er staunt über die Lügen und Übereinkünfte der Szene; über Koks-Typen, die ihre Freizeit damit verbringen, auf den Toiletten von semischwulen Tanzclubs Linien zu ziehen, und stets drauf versessen sind, besseres Kokain und luxuriöse Toiletten aufzutreiben« schreibt Der Spiegel über den Roman.

Chuck Klostermann, 34, ist Musikjournalist und Autor und lebt zurzeit in New York. Er schreibt u.a. für das »New York Times Magazine«, die »Washington Post« und die »Spin«. Zu seinen Veröffentlichungen zählen FARGO ROCK CITY und SEX, DRUGS, AND COCOA PUFFS. Für die Übertragung aus dem Amerikanischen ins Deutsche zeichnet sich Adelheid Zöfel verantwortlich. Sie ist Mitglied im Literatur Forum Südwest und lebt nach vielen Jahren in San Francisco und in London als Übersetzerin in Freiburg.

| So 25.02., 11:00 | Galerie | Eintritt: 5,00/3,00 Euro |

 


 

SPRECHEN ÜBER SPRACHE:

SAMUEL BECKETTS »GERMAN DIARIES« (HAMBURG-KAPITEL)

Samuel Beckett war gerade mal 30 Jahre, als er seine Deutschlandreise im Oktober 1936 antrat. Sein Tagebuch – nur das Hamburg-Kapitel durfte bisher als Künstlerbuch in limitierter Auflage veröffentlicht werden – ist ein subjektives und zugleich ethnografisch-dichtes Kaleidoskop der kulturellen und politischen Situation der 1930er Jahre in Deutschland. Toilettensprüche wie Grabinschriften waren ihm wichtig. Ein Tagebuch mit Notizen und Reflexionen, von denen sich einige in den literarischen Texten des späteren Nobelpreisträgers wieder finden.

Die Autorin und Buchkünstlerin Roswitha Quadflieg, seit kurzem auch Freiburgerin, hat sich auf Spurensuche begeben: in ihrem Band BECKETT WAS HERE, HAMBURG IM TAGEBUCH SAMUEL BECKETTS VON 1936 (Hoffmann und Campe 2006) präsentiert sie Originalzitate und Passagen aus dem Hamburg-Kapitel von Becketts Reise, ergänzt durch eigene Recherchen und erstmals veröffentlichte Fotos.

Marek Kedzierski, Regisseur, Autor, Übersetzer und Beckett-Experte – zu Hause in Krakau, Paris und Freiburg –, der den Schriftsteller noch persönlich kannte, mit spricht Roswitha Quadflieg über ihre Arbeit.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts Freiburg.

| Di 13.02., 20:00 | Galerie | Eintritt: 5,00/3,00 Euro |

 


 

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