LITERATURBÜRO FREIBURG

TEXTWERKSTATT »JUGEND SCHREIBT« | BAS BÖTTCHER »DIES IST KEIN KONZERT« | ROSE AUSLÄNDER »ICH SUCHE EIN WORT« | WERKSTATTGESPRÄCH ÜBER UNVERÖFFENTLICHTE TEXTE

 


 

TEXTWERKSTATT

»JUGEND SCHREIBT«

Oberstufenschülerinnen und -schüler treffen sich regelmäßig zu halbtägigen Werkstatttreffen im Literaturbüro, um eigene Texte zu schreiben, zu lesen und darüber zu diskutieren. Die Moderation übernehmen Bernd Jürgen Thiel und Stefanie Stegmann. Anmeldung bitte im Literaturbüro.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg mit Unterstützung des Regierungspräsidiums Freiburg und des Markgräfler Gymnasiums Müllheim.

| Fr 01.12. + 15.12., 15:30–18:00 | Literaturbüro Freiburg | Eintritt frei |

 


 

Bas Böttcher

LESUNG

»DIES IST KEIN KONZERT«

BAS BÖTTCHER

Bas Böttcher »setzte dem Zusammenklang von Klang und Wort, zeitgemäß seziert und serviert, die Krone auf. Lust an der Sprache, Selbstreferenz à la Hip Hop, erlesenste Reimkunst und Geschichtenerzählen in einem« (Neue Luzerner Zeitung).

In der deutschsprachigen Gegenwartslyrik steht der Name Bas Böttcher seit Jahren exemplarisch für die lebendige Szene der Lesebühnen und Poetry Slam. Er führt Klang, Rhythmik und sprachliche Dramatik zusammen, um Atmosphären und Stimmungen zu schaffen. Der Lyriker wird seinen neuen Gedichtband DIES IST KEIN KONZERT vorstellen, der 2006 erschienen und dem eine Hör-CD beigelegt ist.

»Tabak, Tic Tac, Six Packs, Kit Kat, Nic Nac’s, Bifi, Beck’s, Faxe, Big Boxes, Twix, Mixery und Kaugummi, Kaugummi, Kaugummi« (»Meine Paradiese«) – ein Stakkato standardisierter Kioskprodukte wächst sich zu einer Konsumkritik aus. Leere Alltagsroutine wird thematisiert (NACH DEM LOOP: LEBEN) und gegen den Literaturbetrieb gestichelt (DER STOLZE LITERAT).

Bas Böttcher wurde 1974 in Bremen geboren. Er hat am Bauhaus Weimar Mediengestaltung studiert und lebt seit 2000 in Berlin-Kreuzberg. Er beschäftigt sich seit Anfang der 90er Jahre mit Rhythmik und Lyrik. Nach diversen Plattenveröffentlichungen mit seiner Band widmet er sich verstärkt der Sprachkunst. Er war der erste deutschsprachige Rapper, der seine Texte als neue Form von Lyrik bei literarischen Veranstaltungen auf die Bühne gebracht hat. Er war Stipendiat des Literarischen Colloquiums in Berlin, am Zentrum für Kunst und Medientechnologie und zuletzt an der Sorbonne Nouvelle in Paris. Seine Gedichte erschienen unter anderem in maßgeblichen deutschen Lyrikanthologien wie dem »Neuen Conrady« und dem »Jahrbuch der Lyrik«.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg in Kooperation mit der MensaBAR des Studentenwerks Freiburg.

| Mi 13.12., 20:30 | MensaBar Foyer, Mensa Rempartstraße, Rempartstraße 18 | Eintritt: 5,00/3,00 Euro |

 


 

SPRECHEN ÜBER SPRACHE

»ICH SUCHE EIN WORT«

ROSE AUSLÄNDER

ICH SUCHE EIN WORT lautet eines der bekannten Zitate von Rose Ausländer. Oxana Matiychuk ist auf den Spuren dieser Suche: Sie erforscht die Lyrikgenese von Rose Ausländer, der deutsch-jüdischen Lyrikerin aus der ehemaligen Kulturmetropole Czernowitz, die heute in der Westukraine liegt und bis 1918 noch zur Habsburger Monarchie gehörte. Rose Ausländer wanderte in den 1920er Jahren bereits in die Vereinigten Staaten aus, kam nach dem Krieg in den 1960er Jahren nach Deutschland, wo sie 1988 starb.

Die zahlreichen Vorfassungen und Korrekturen in Rose Ausländers Lyrik machen deutlich, wie mühsam die Entstehung eines Gedichts sein kann. Die Arbeit an Lyrik hat oftmals weniger mit dem »Musenblitz« als vielmehr mit dem schrittweisen, zähen und langsamen Ringen um Sprache und Grenzen zu tun.

Oxana Matiychuk ist Doktorandin an der Czernowitzer Nationaluniversität und gegenwärtig Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdiensts an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

| Di 19.12., 20:00 | Galerie | Eintritt: 5,00/3,00 Euro |

 


 

WERKSTATTGESPRÄCH ÜBER UNVERÖFFENTLICHTE TEXTE

OFFENE LESUNG

Die Offene Lesung ist eine Veranstaltung, bei der Schreibende unveröffentlichte literarische Texte präsentieren und zur Diskussion stellen können. Textanmeldung im Literaturbüro.

| Do 21.12., 20:00 | Galerie | Eintritt frei |

 


 

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