Dona Flor

BRASIL PLURAL 2006

Zum dritten Mal präsentieren wir Ihnen das beliebte brasilianische Filmfest BRASIL PLURAL, das bereits seit neun Jahren spannende Kurzfilme, Spielfilme und Dokumentarfilme – großenteils Deutschlandpremieren – nach Europa bringt. Oberstes Gebot für die Auswahl: Vielfalt zeigen und dem Zuschauer in Deutschland einen Einblick in die aktuelle Filmkultur Brasiliens bieten. Erstmals wird das Filmfest ergänzt durch ein musikalisches Filmprogramm BRASIL PLURAL MUSIK. Detaillierte Informationen erhalten Sie unter www.brasilplural.org

Wir bedanken uns herzlich beim Team von Brasil Plural! In Zu-sammenarbeit mit dem Deutsch-Brasilianischen Kulturverein DONA FLOR.

BRASIL PLURAL MUSIK
VERFLIXTES FLEISCH | KURZFILMPROGRAMM 1 | NINA | TAINÁ, EIN ABENTEUER IM AMAZONAS | DER BLICK VON AUSSEN | KURZFILMPROGRAMM 2 | DER FABELHAFTE FÁBIO

 


 

BRASIL PLURAL MUSIK

Música Popular Brasileira trifft auf Elektro-Brasil.

Im 9. Jahr präsentiert Brasil Plural eine Neuheit - BRASIL PLURAL MUSIK. In Kooperation mit der EMI werden zwei wichtige brasilianische Künstlerinnen vorgestellt. »Fernando Porto live« - dieses aktuelle, dritte Album aus dem Jahr 2006 enthält zahlreiche Stücke, die erstmals auf dieser Platte erschienen sind. Das zweite Musikprogramm: ein »making of« von »Barulinho Born« aus dem Jahre 1996 - mit legendären Auftritten von Gastkomponisten. Ein Projekt, aus dem ein paar Jahre später die »Tribalistas« hervorgingen. Ein »Muss« für alle Fans brasilianischer Musik. - Mehr über die Künstlerinnen auf: www.emi.com.br (portugiesisch)

| Mo 04.12., 21.30 |

 


 

VERFLIXTES FLEISCH

A MARVADA CARNE

Regie: André Klotzel | Buch: André Klotzel, Carlos Alberto Soffredini | Musik: Rogário Duprat | Kamera: Pedro Farkas mit Adilson Barros, Fernanda Torres u.a.
| Brasilien 1985 | OmeU | 77 Min. |

VERFLIXTES FLEISCH ist eine irrwitzige Komödie um die Abenteuer von Carula, einer einfach gestrickten jungen Frau aus dem Hinterland, die einen großen Traum im Leben hat: sich zu verheiraten. Dafür würde sie alles tun. Der diesjährige Klassiker von Brasil Plural ist aus den 80er Jahren, im Ausland weitgehend unbekannt und eine Perle brasilianischer Filmkunst, die alles vereint: Humor, Gesellschaftskritik, eine surrealistische Fabel, die im pittoresken Nordosten spielt.

| Fr 01.12., 20:00, anschließend Empfang des Deutsch-Brasilianischen Kulturvereins DONA FLOR in der Galerie.

Zu Gast: Der brasilianische Musiker Paulo Colares |

 


 

KURZFILMPROGRAMM 1

| OmU | Gesämtlänge: 112 Min. |

Aktuelle brasilianische Kurzfilme aus Pernambuco, Rio de Janeiro, Santa Catarina, Ceará... eine bunte Mischung aus Spiel-, Trick- und Dokumentarfilmen, Nostalgie anno 1961, Zirkusleben und Erotik, Verzweiflung und Donnergrollen sowie Details aus dem Erfinderleben des »Leonardo da Vinci aus Paraiba«.

| Sa 02.12., 19:30 |

 


 

NINA

Regie: Heitor Dhalia | Buch: Marçal Aquino, Heitor Dhalia Musik: Antonio Pinto Kamera: José Roberto Eliezer, Abc | mit Guta Stresser, Myriam Muniz u.a.
| Brasilien 2004 | OmU | 83 Min. |

São Paulo – die Geschichte von Nina, einer jungen Frau ohne Geld, die verzweifelt nach einem Mittel sucht, in dieser entmenschlichten Gesellschaft zu überleben und dabei nur auf Widerstände stößt. Ein innovativer Film, der auch international von sich reden machte. Er wurde auf mehr als 20 bedeutenden internationalen Festivals gezeigt. In der Hauptrolle: Die großartige Myriam Muniz.

| Sa 02.12., 21:30 |

 


 

Tania

TAINÁ, EIN ABENTEUER IM AMAZONAS

TAINÁ, UMA AVENTURA NA AMAZÔNIA

Regie: Tânia Lamarca, Sérgio Bloch
| Brasilien 2000 | dt. eingespr. | 90 Min. | ab 6 Jahren |

Der erfolgreichste brasilianische Kinderfilm der letzten Jahre, an Originalschauplätzen im Amazonasgebiet gedreht.

Das achtjährige Indianermädchen Tainá lebt mit dem Großvater im Regenwald des Amazonas. Den Tod fürchtet der alte weise Mann nicht, denn er glaubt, dass Indianer in der Natur weiterleben. So fühlt sich Tainá auch nach seinem Tode nicht allein, sieht in allen Tieren und in der sie umgebenden Natur ihre Ahnen. Das gibt ihr Mut und Stärke. Sie hat keine Angst – auch nicht vor skrupellosen Tierjägern, profitgierigen Händlern und falschen Forschern. Verbündete findet sie in Rudi, einem liebenswerten Abenteurer mit Wasserflugzeug, und in Isabell, einer engagierten Affenforscherin. Schließlich auch in Joninho, Isabells Sohn, der sich sehnlichst wünscht, aus diesem schrecklichen Urwald zu entfliehen, wenn doch nur nicht überall Gefahren lauern würden. Was für Tainá das Paradies ist, macht Joninho Angst, die er jedoch an ihrer Seite zu überwinden lernt. Gemeinsam sind sie stark.

An Originalschauplätzen im Amazonasgebiet, am Rio Negro, gedreht, schwelgt der Film der jungen brasilianischen Filmemacher Tânia Lamarca und Sérgio Bloch in tropischer Natur und nimmt sich Zeit für die Beobachtung der Tiere des Regenwalds. Eunice Baia wurde unter 3000 Kindern aus allen Regionen des Landes für die Hauptrolle der Tainá ausge-wählt – ein Glücksfall. Ihr natürliches Spiel und ihr intensiver Blick bleiben lange im Gedächtnis.

| So 03.12., 15:30 |

 


 

DER BLICK VON AUSSEN

O OLHAR ESTRANGEIRO

Regie: Lucia Murat | Buch: Lucia Murat, Tunico Amâncio Kamera: Dudu Mirand
| Brasilien 2005 | OmU | 70 Min. |

Ein Film über die Klischees und Vorstellungen, die sich die Welt über Brasilien macht. Der Dokumentarfilm basiert auf dem Buch DAS BRASILIEN DER GRINGOS von Tunico Amâncio und zeigt das Bild, das vom ausländischen Kino über das Land verbreitet wird. Gedreht wurde in Frankreich, Schweden und den USA. Anhand von Interviews mit Regisseuren, Drehbuchautoren und Schauspielern deckt es die Mechanismen auf, die zum Entstehen solcher Klischees beitragen.

| So 03.12., 19:30 |

 


 

KURZFILMPROGRAMM 2

| OmU | Gesämtlänge: 112 Min. |

Die RAPSÓDIA PARA UM HOMEM COMUM, ein inhaltlich und formal außergewöhnlicher und in Brasilien vielfach preisgekrönter Kurzfilm, steht im Mittelpunkt dieses Programms. Auch beim Kurzfilmprogramm 2 macht es die Mischung. Brasilien in mächtigen Bildern aus Rio de Janeiro und vielen anderen Landesteilen, darunter eine surreale Krimi-Komödie und ein Animationsfilm mit heiterer Friedensbotschaft.

| So 03.12., 21:30 |

 


 

Der fabelhafte Fabio

DER FABELHAFTE FÁBIO

FÁBIO FABULOSO

Regie: Pedro Cezar, Ricardo Bocão
Brasilien 2004 | OmU | 70 Min. |

Ein in Brasilien mehrfach preisgekrönter Film über den Surf-Weltmeister Fábio Gouveia. Der Film erzählt auf humorvolle Weise im Stil einer Fabel, den Lebensweg von Fábio Gouveia aus Paraiba. Er stellt die wichtigsten Karriere-Etappen des größten brasilianischen Surfers aller Zeiten vor. Doch der Film zeigt auch die private Seite des Surfers.

| Mo 04.12., 19:30 |

 


 

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