UNGARN

DER UNBEERDIGTE TOTE

TEMETETLEN HALOTT

| Ungarn/Slowakei/Polen 2003 | OmeU | 127 Min. |

»Imre Nagy halte ich für die größte Figur der neueren ungarischen Geschichte. Als Regisseurin ist mir vollkommen klar, was für eine Verantwortung es ist, über ihn einen Film zu drehen. Imre Nagy war eine besondere Persönlichkeit, seine Geschichte ist eine Symbolgeschichte für unsere Zeit.« (Márta Mészáros)

Der Ministerpräsident Imre Nagy wurde nach der Niederschlagung der Revolution von 1956 zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der Untertitel des Filmes »Das Tagebuch von Imre Nagy« weist daraufhin, dass die Geschichte aus einem sehr persönlichen Blickpunkt erzählt wird: Der Politiker rekapituliert die Ereignisse seines Landes und formuliert seine Autobiographie im Gefängnis.

Der aus Dokumentaraufnahmen und Fiktion geschaffene Film ist gleichzeitig auch der sehr persönliche, eigene Lebensweg der Regisseurin, die in diesem Film wie in ihrer »Tagebücher«-Filmreihe immer wieder die Frage stellt: Wie kann die eigene Geschichte für eine größere Gemeinschaft erzählt werden? Regie: Márta Mészáros

| Di 02.11., 19:30, in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Freiburger Ungarn e.V. anlässlich des 50-jährigen Jahrestages der ungar. Revolution und des Freiheitskampfes |

 


 

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