HOMMAGE À ISABELLE HUPPERT

» Isabelle Huppert nahm bereits im Alter von 14 Jahren Schauspielunterricht am Conservatoire von Versailles und Kurse bei Jean-Laurent Cochet. Nach einer Theaterkarriere begann sie im Jahre 1971 ihr Filmdebüt in FAUSTINE ET LE BEL ÉTÉ. Isabelle Huppert gewann im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Preise: 1996 den César für die beste Darstellerin im Film BIESTERÂ, zweimal wurde sie als beste Darstellerin bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet und 2002 erhielt sie zusammen mit ihren Partnerinnen einen Silbernen Bären bei der Berlinale für den Film 8 FEMMES.

In Zusammenarbeit mit dem Bureau du Cinéma, Berlin, ciné club und dem Deutsch-Französischen Gymnasium. Eine zweisprachige Broschüre erscheint separat.

November: LA VIE PROMISE | COUP DE FOUDRE | LA SÉPARATION

Dezember: MADAME BOVARY | RETTE SICH WER KANN (DAS LEBEN)
Ciné club: DIE SPITZENKLÖPPLERIN | LOULOU | GEHEIME STAATSAFFÄREN

 


 

LA VIE PROMISE

Regie: Olivier Dahan | mit Isabelle Huppert, Maud Forget, Pascal Greggory, André Marcon, Fabienne Babe u.a.
| Frankreich 2001 | OmeU | 93 Min. |

Sylvia, eine junge Prostituierte, ist mit ihrer Tochter, die ein Verbrechen begangen hat, auf der Flucht. Sie wollen Unterschlupf bei Sylvias erstem Mann finden, mit dem sie auch einen Sohn hat. Auf ihrem Weg begegnen sie Joshua, der aus dem Hafturlaub nicht ins Gefängnis zurückkehren will...

| Do 09.11., 19:30 |

 


 

COUP DE FOUDRE

Regie: Diane Kurys | mit Isabelle Huppert, Miou-Miou, Guy Marchand, Jean-Pierre Bacri, Robin Renucci u.a. | Frankreich 1983 | OmeU | 113 Min. |

Lyon, 1952. Zwei Frauen, Lena und Madeleine, lernen sich kennen. Beide langweilen sich an der Seite ihrer Ehemänner. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine immer enger werdende Freundschaft, die den Männern missfällt. Als Madeleine nach Paris zieht, möchte sie, dass Lena ihr folgt. Nach einer Auseinandersetzung verlässt Lena ihren Mann.

| Sa 11.11., 19:30 |

 


 

LA SÉPARATION

Regie: Christian Vincent | mit Isabelle Huppert, Daniel Auteuil, Karin Viard, Jérôme Deschamps u.a.
| Frankreich 1991 | OmeU | 88 Min. |

LA SÉPARATION ist ein Beziehungsdrama und greift das Thema der Trennung auf. Es zeigt den verzweifelten Versuch zweier Menschen, Pierre und Anne, eine schon verblasste und verlorene Liebe zu retten. Geständnisse, Versöhnungen, Krisen und Erklärungen führen zur Erkenntnis und Akzeptanz, dass eine Liebe auch ein Ende hat. Nun folgt die zweite Trennung, die der Eltern von ihrem zweijährigen Sohn Louis.

| Do 16.11., 19:30, Einführung und Diskussion: Flavien Le Bouter und Mathias Schillmöller |

 


 

Madame Bovary

MADAME BOVARY

Regie: Claude Chabrol | mit Isabelle Huppert, Jean-François Balmer, Christophe Malavoy, Lucas Belvaux, Jean Yanne | Frankreich 1991 | OmeU | 136 Min. |

1873, Emma, Tochter eines reichen Bauern, heiratet einen Landarzt aus der Normandie. Schnell bekommt die idealistisch und romantisch veranlagte Emma die erdrückende Plumpheit des Bürgertums der Normandie zu spüren. Sie wird die Geliebte eines Adligen aus der Nachbarschaft.

| Do 07.12., 19:30, anschließend afterTALK |

 


 

RETTE SICH WER KANN (DAS LEBEN)

SAUVE QUI PEUT (LA VIE)

Regie: Jean-Luc Godard | mit Isabelle Huppert, Jacques Dutronc, Nathalie Baye, Fred Personne u.a. | F/A/D/CH 1983 | OmeU | 87 Min. |

Denise gibt ihren Job auf für ein Leben auf dem Land. Paul, ihr Freund, möchte weder die Stadt verlassen, noch von Denise verlassen werden. Isabelle kommt vom Land in die Stadt, um ihren Körper zu verkaufen und möchte die Wohnung von Denise mieten. Paul findet sich zwischen beiden Frauen wieder und kann sich nicht entscheiden.

| Sa 09.12., 19:30 |

 


 

Die Spitzenklöpplerin

Ciné club

DIE SPITZENKLÖPPLERIN

LA DENTELLIÈRE

Regie: Claude Goretta | mit Isabelle Huppert, Yves Beneyton, Florence Giorgetti, Renata Schroeter u.a.
| Frankreich/Schweiz 1977 | OmeU | 105 Min. |

Pomme ist 19 Jahre alt, zurückhaltend, unscheinbar und in sich gekehrt. Sie lernt Friseuse und beginnt eine Liebesbeziehung mit dem Philosophiestudenten François. Aber aufgrund der sozialen Differenzen, der Sprach- und Bildungsbarrieren und aufgrund des Unverständnisses für den anderen bricht diese Beziehung sehr schnell auseinander. Pomme kommt über diese Trennung nicht hinweg. An dem Tag, an dem François sie verlassen hat, hört für Pomme das Leben auf.

| Di 12.12., 19:30, Einführung: Flavien Le Bouter und Mathias Schillmöller | Do 14.12., 22:00 |

 


 

Loulou

LOULOU

Regie: Maurice Pialat | mit Isabelle Huppert, Gérard Dépardieu, Guy Marchand, Humbert Balsan
| Frankreich 1980 | OmeU | 110 Min. |

Nelly, Ehefrau eines gut situierten Verlegers, hat eine leidenschaftliche Affäre mit dem Rabauken Loulou, der sie regelrecht in den Bann zieht. Sie ist schwanger von Loulou und möchte ein gemeinsames Leben mit ihm beginnen. Doch dann wird ihr schlagartig bewusst, in was für eine Umgebung sie eigentlich geraten ist.

| Sa 16.12., 19:30 |

 


 

GEHEIME STAATSAFFÄREN

L’IVRESSE DU POUVOIR

Regie: Claude Chabrol | Buch: C. Chabrol, Odile Barski | Kamera: Eduardo Serra | Schnitt: Monique Fardoulis | Musik: Matthieu Chabrol | mit Isabelle Huppert, François Berléand, Patrick Bruel u.a.
| Frankreich, Deutschland 2005 | OmU | 110 Min. |

»Untreue, Subventionsbetrug, Bestechung, Steuerhinterziehung. Originalmotiv ist der Justizpalast in Paris. Dort sitzen die Strafverfolger in tristen Nebenzimmern; ins Gebäude kommen sie durch Nebeneingänge. Sie können die Deklassierung kompensieren, indem sie die sozialen Codes der Wirtschaftsbosse knacken. Deshalb immer wieder, die in diesem Film sich übertreffende Isabelle Huppert, kalt, respektlos, den Vorstandsvorsitzenden vor sich sitzen sehen und ihm ihr Spiel aufzwingen. Klar, das ist ein Spiel, Theater, rote Handschuhe, das Kostüm ist sorgsam ausgewählt, die Lippenfarbe, der entschlossene Ausdruck. Auch ich fand es immer Theater, wenn der Staatsanwalt, das weiße Hemd anzieht, den weißen Schlips, die schwarze Robe. Ich war ja in Hamburg selbst einer, und ich sage es jetzt gleich, dass ich befangen bin, wenn ich der Huppert Spiel grandios und hyperrealistisch finde.« Dietrich Kuhlbrodt

Mit diesem ganz frischen Film, der siebte von Isabelle Huppert unter der Regie von Claude Chabrol, schließen wir unsere Hommage ab.

| Sa 23.12., 19:30 | Mo 25.12., 17:30 | Di 26.12., 19:30 | Fr 29.12., 21:30 |

In Zusammenarbeit mit dem Bureau du Cinéma/Berlin, Centre Culturel Français Freiburg, ciné club und dem Deutsch-Französischen Gymnasium.

 


 

schreib mir mal! e-mail ans Kommunale Kino
kino@freiburger-medienforum.de
Startseite Kommnunales Kino Freiburg
Zurück zur
Startseite