HÖRBAR

BERLIN – EIN LAUTGEDICHT

Andreas Hagelüken und Valeri Scherstjanoi stellen ihr akustisches Stadtpanorama BERLIN – EIN LAUTGEDICHT (WDR 2005) vor. Für diese Produktion haben die beiden Klangkünstler all jene Orte und Plätze Berlins aufgesucht, die sich in Scherstjanois Werk eingeschrieben haben. Aus Improvisationen und Archivmaterialien schaffen die beiden Akteure eine Klang- und Laut-Reise durch Berlin und das Werk des Lautpoeten zugleich. So porträtiert BERLIN – EIN LAUTGEDICHT sowohl die Geschichte des Sprachkünstlers Valeri Scherstjanoi als auch die Stadt selbst in einer Collage aus Stimmmaterialien.

Andreas Hagelüken wurde 1963 in Homberg geboren und studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn und Freiburg. 1994 begann er beim SFB seine Radiokarriere. Seit 2001 ist er Kurator der RBB-Klanggalerie und freier Redakteur für Radiokunst beim RBB. 2004 rief er beim SWR die Anthologie-Reihe ARS ACUSTICA INTERNATIONAL ins Leben. Er lebt als Funkautor in Berlin und Freiburg, produziert Künstlerportraits und bespricht experimentelle Hörspiele.

Valeri Scherstjanoi wurde 1950 in Sagis geboren. Er studierte Germanistik in Krasnodar. Seit 1968 gibt er Auftritte und literarische Performances zum Thema DER RUSSISCHE FUTURISMUS. Auf internationalen Festivals stellte er in Lautkonzerten seine eigene Dichtung vor. Von 1990 bis 2000 war er Mitglied des Bielefelder Colloquium NEUE POESIE und seit 2005 der Freien Akademie der Künste e.V. in Leipzig. Scherstjanoi lebt seit 25 Jahren in Berlin.

| Do 30.11., 20:00 | Galerie, Eintritt: 5,00/4,00 Euro

 


 

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