Architekturtage 2006

ARCHITEKTURTAGE 2006 – FILMSTADT LOS ANGELES

Los Angeles ist mit seinem Vorort Hollywood nicht nur Hauptstadt der Filmproduktion, sondern zugleich auch die meistgefilmte Stadt der Welt. In der Dokumentation LOS ANGELES PLAYS ITSELF zeichnet Thom Andersen die Geschichte der Verfilmung von Los Angeles nach. Ergänzt wird diese Dokumentation durch zwei Spielfilme, die in Los Angeles spielen.

Vom 6. bis 25. Oktober finden die ersten grenzübergreifenden und gemeinschaftlich französisch-deutsch organisierten Architekturtage im Elsass und Baden-Württemberg statt. Über 80 Veranstaltungen, darunter Vorträge, Konferenzen, Besichtigungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Ausstellungen, Theater, Tanz, Konzerte und Kino – stehen auf dem Programm der Architekturtage. Das gesamte Programm findet sich unter: www.ja-at.org

LOS ANGELES PLAYS ITSELF | L.A. CONFIDENTIAL | HEAT

 


 

Ennis House

LOS ANGELES PLAYS ITSELF

Regie: Thom Anderson | Kamera: Deborah Stratman
| USA 2003 | OF | 169 Min. |

Noch nie hatte ein Film eine derartige Besetzung von Superstars aufzuweisen und sie gleichzeitig zu Statisten degradiert. Die Stadt Los Angeles spielt die Hauptrolle und entpuppt sich als vielseitige Charakterdarstellerin. Thom Andersen montiert aus berühmten Spielfilmszenen ein Porträt der Stadt der Engel. Er verfolgt die Inszenierung berühmter Häuser wie Frank Lloyd Wrights Ennis House oder dem Bradbury Building durch die Filmgeschichte und zeigt die Entwicklung L.A.s anhand von Filmen: Viertel, die verschwunden sind, Architektur, die zerstört wurde und von denen nur noch Spuren in Filmen geblieben sind.

»Mit seinem jüngsten Filmessay LOS ANGELES PLAYS ITSELF schreibt Thom Andersen visuelleStadtgeschichte« (TAZ)

| Sa 07.10., 19:30 | So 15.10., 20:00 |

 


 

L.A. CONFIDENTIAL

Regie: Curtis Hanson | Buch: Brian Helgeland, Curtis Hanson nach einem Roman von James Ellroy Kamera: Dante Spinotti | Musik: Jerry Goldsmith | mit Kevin Spacey, Russell Crowe, Guy Pearce, James Cromwell, David Strathairn, Kim Basinger, Danny DeVito
| USA 1997 | OF | 136 Min. |

Curtis Hansons Neo-Film Noir ist der Höhepunkt in »Hollywoods Kampf gegen die moderne Architektur«, wie ihn Thom Andersen in LOS ANGELES PLAYS ITSELF beschreibt. Richard Neutras 1927–1929 erbautes Lovell Health House spielt darin – wie auch in anderen Filmen und wie auch andere berühmte moderne Häuser vor ihm – das Haus eines schmierigen Bösewichts. Der spannende und hervorragend besetzte Polizeifilm wurde 1997 mit zwei Oscars ausgezeichnet.

| So 08.10., 20:30 | Fr 13.10., 21:30 | So 15.10., 17:30 |

 


 

HEAT

Regie: Michael Mann | Kamera: Dante Spinotti | Musik: Elliot Goldenthal | mit Al Pacino, Robert De Niro, Val Kilmer, Jon Voight, Tom Sizemore, Ashley Judd
| USA 1995 | OF | 171 Min. |

Michael Manns Actionthriller erzählt die Geschichte eines Duells: Auf der einen Seite ein Gangsterboss, auf der anderen Seite ein Polizist. Mit Robert De Niro und Al Pacino standen erstmals die beiden großen Ikonen des Mafiafilms gemeinsam vor der Kamera. HEAT rückt weniger Innenräume und Häuser in den Mittelpunkt, sondern die Stadt als Verkehrsraum, als Gewirr von Fluchtwegen. Konsequenterweise findet der Showdown zwischen De Niro und Pacino auf dem Flughafen von L.A. statt.

| So 08.10., 17:30 | Di 10.10., 21:30 | Sa 14.10., 19:30 |

 


 

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