LITERATUR FORUM SÜDWEST E.V.

 

LITERATUR IM PAVILLON | WERKSTATTGESPRÄCH ÜBER UNVERÖFFENTLICHTE TEXTE | LESUNG & VORTRAG

 


 

LITERATUR IM PAVILLON

LESUNG MIT KAI WEYAND, EVA CHRISTINA ZELLER UND MARTIN GÜLICH

Das Literaturbüro Freiburg und das Literaturforum des Studentenwerks Freiburg veranstalten erstmals zusammen eine Autorenlesung im Pavillon der Mensa Rempartstraße. Der in Freiburg lebende Autor Kai Weyand liest aus seinen Erzählungen »Am Dienstag stürzen die Neubauten ein« (Wallstein Verlag 2005), die Autorin Eva Christina Zeller (Tübingen) liest noch unveröffentlichte Gedichte und der ebenfalls in Freiburg lebende Autor Martin Gülich liest aus seinem letzten Roman »Die Umarmung« (Schöffling Verlag 2005).

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V.

| Mi 12.07., 20:30 | Mensa, Rempartstraße 18, Eingang über den MensaGarten | Eintritt: 5,00/3,00 Euro |

 


 

WERKSTATTGESPRÄCH ÜBER UNVERÖFFENTLICHTE TEXTE

OFFENE LESUNG

Die Offene Lesung ist eine Veranstaltung, bei der Schreibende unveröffentlichte literarische Texte präsentieren und zur Diskussion stellen können. Textanmeldung im Literaturbüro.

| Do 27.07., 20:00 | Galerie | Eintritt frei |

 


 

LESUNG & VORTRAG
»SPRECHEN ÜBER SPRACHE«

DIE TRAGÖDIE: ZUR KARRIERE EINES BEGRIFFS

Das 20. Jahrhundert war gerade aus deutscher Sicht ein Jahrhundert der Tragödien. Vor allem durch die zwei Weltkriege erfuhr der Begriff der Tragödie »Hochkonjunktur«, wenn auch nicht auf dem Theater, so doch in der Geschichtsdeutung. Heute ist die »Tragödie« weitgehend den Katastrophenmeldungen der Presse wie Terroranschlägen und Familienstreitigkeiten vorbehalten, und seine Verwendung zur Kennzeichnung eines gewissen Dramentypus hauptsächlich auf die Literaturwissenschaft beschränkt. Dabei hat das Wort »Tragödie« eine lange und wechselhafte

Geschichte hinter sich, die bis in das 6. Jh. v. Chr. zurückreicht. Ausgehend von seinem geheimnisvollen Ursprung in der Antike – »Tragödie« bedeutet wörtlich übersetzt »Bocksgesang« – wird Michael Mühlenhort die Entwicklung dieses schillernden Wortes nachzeichnen. Er wird zeigen, wie das Wort im Mittelalter weiterexistierte, obwohl das Wissen um den theatralischen Zusammenhang verloren ging. Mit der Wiederentdeckung der antiken Tragödie in der Renaissance wurde dieser Zusammenhang wieder lebendig und das Wort auch in den Nationalsprachen adaptiert, um im Deutschen schließlich zur Bezeichnung des größten deutschen Dramas zu werden – Goethes Faust.

Michael Mühlenhort ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projekts »Klassikerwortschatz« am Deutschen Seminar der Universität Freiburg.

| Di 18.07., 20:00 | Galerie | Eintritt: 5,00/3,00 Euro |

 


 

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