MITTWOCHSKINO - BLACK AND WHITE

ICH UND MEIN WEISSER | MA FAMILLE AFRICAINE

 

 


 

ICH UND MEIN WEISSER

MOI ET MON BLANC

Regie u. Buch: S. Pierre Yameogo | Kamera: J. Hassler mit S. Bayala, P.-L. Rajot, A. Roussel u.a.
| Burkina Faso 2003 | OmU | 90 Min. |

Mamadi ist ein junger Mann aus Burkina Faso. Er studiert in Paris und gehört zu den besten an der Uni. Als das Stipendium von zu Hause ausbleibt, muss er sich mit Schwarzarbeit in einem Parkhaus das Leben finanzieren. Hier lernt er die »Unterwelt« kennen und den Franzosen Franck, mit dem er nach einem großen Geldfund nach Afrika abhaut.

»Es gibt eine sehr schöne Karikatur: ein Schwarzer und ein Weißer stehen sich gegenüber. Der Weiße sagt da zum Schwarzen: »Du schwarz!«. Worauf der Schwarze antwortet: »Ich weiss.« Ich und mein Weisser ist eine stimmige Komödie, die in Paris beginnt und in Ouagadougou endet. Der Burkinabe Pierre Yameogo zeichnet darin Konturen von zwei Welten nach, in denen jede seiner beiden Figuren einmal in die Minderheit versetzt ist. So witzig der Titel, der nicht zuletzt an Jean Rouchs »Moi un noir« aus den 50er Jahren erinnert, so unterhaltsam die Handlung des Films. Es ist ein lockerer Tonfall, den Yameogo ganz bewusst eingeschlagen hat. Er spielt mit Elementen des Alltags hier und dort und lässt uns schmunzeln über das eigenartige Paar, das da eher zufällig eine Freundschaft entwickelt.« Publikumspreis beim Festival Panafricain de Ouagadougou (FESPACO).

| Mi 05.07., 19:30 | Sa 08.07., 21:30 |

 

 


 

MA FAMILLE AFRICAINE

Regie: Thomas Thümena | Kamera: Otmar Schmid, Thomas Thümena, Léa Zézé Thümena Schnitt: Myriam Flury | Musik: Roland Widmer | Schweiz 2004 | OmU | 80 Min. |

Thomas ist Filmemacher aus Zürich, Léa eine stolze und unabhängige afrikanische Frau aus Abidjan. Zusammen bilden sie ein explosives Paar. Sie hat Heimweh, er denkt an die Miete. Sie klagt über ihre Schwierigkeiten, sich zu integrieren, er stöhnt über das Affenfleisch, das er in seinem

Koffer nach Hause bringen musste. Eine Tragikomödie, die sich ständig zwischen Lachen und Weinen bewegt, getragen von der Entschlossenheit der beiden, trotz - oder dank - aller Unterschiede ein Paar zu bleiben.

In einer direkten Sprache erzählt Thümena über seine Familiengeschichte mit seiner Frau Léa Zézé und ihrem gemeinsamen Sohn Yann. Akteure sind sie selbst und die ganze Verwandtschaft aus der Schweiz und der Elfenbeinküste.

| Mi 12.07., 19:30 | Fr 14.07., 19:30 |

 


 

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