ITALIENISCHES KINO

DIE ZWEITE HÄLFTE DER NACHT

DOPO MEZZANOTTE

Szene

Regie und Buch: Davide Ferrario | Kamera: Dante Cecchini | Schnitt: Claudio Cormio | mit Giogio Pasotti, Francesca Inaudi, Fabio Troiano, Francesca Picozza u.a.
| Italien | OmU | 90 Min.

Martino arbeitet als Nachtwächter im Turiner Filmmuseum. Nach Mitternacht betrachtet er sich als Herr über diesen Ort der Kinoträume, hat sich dort sogar ein eigenes Zimmer eingerichtet und schaut sich mit Vorliebe alte Buster-Keaton-Filme an. Angelo, der »Engel«, ist ein kleiner Dieb aus der Vorstadt. Er hat eine Schwäche für Autos und Frauen. Seine Freundin Amanda würde lieber ein geregeltes Leben führen. Eines Tages gerät Amanda in Schwierigkeiten und findet auf der Flucht vor der Polizei durch Zufall Unterschlupf im Filmmuseum. Der an Einsamkeit gewöhnte Martino teilt sein Zuhause nun plötzlich mit einer jungen Frau. Amanda ihrerseits lässt sich immer mehr auf diese für sie völlig neue, abgeschlossene Welt ein. Aber danach macht sich Angelo auf die Suche nach seiner Freundin ...

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte an einem ungewöhnlichen Ort: Regisseur Davide Ferrario hatte die Möglichkeit, im berühmten Turiner Filmmuseum selbst zu drehen, und er verwandelt dieses auch architektonisch faszinierende Gebäude in ein magisches Reich der Fantasie, in dem alles passieren kann. – »Caligaripreis« Berlinale 2004

| Do 20.04., 19.30 | Sa 22.04., 19.30 | Sa 29.04., 19.30 Einführung: Alessandra Ballesi-Hansen | So 30.04., 21.30

 


 

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