Sport, Literatur und Film: »Der lange Lauf«.

Sport und Literatur müssen keine feindlichen Brüder sein. Literatur und Film können den stummen Körper des Athleten zum Sprechen bringen und fügen der sportlichen Aktion etwas hinzu, was die bloßen Ergebnislisten nicht vermögen. Der Körper des Sportlers wird zum Ausgangs- und Bezugspunkt für Geschichten. Mit unserer Veranstaltung wollen wir genau diesen Resonanzraum, den der Sport für die Literatur und den Film bietet, ausleuchten.

Zum Thema »Der lange Lauf« haben wir folgende Akteure eingeladen:

Max Frei (Freiburger Marathonsieger), Gunter Gebauer (Professor für Philosophie und Sportsoziologie an der FU Berlin), Robert Hartmann (Sportjournalist der SZ) und Günter Herburger (Schriftsteller und Extremläufer). In einem gemeinsamen Gespräch werden die Gäste über den Transfer zwischen Sport und Literatur diskutieren und ihre Lieblingstexte zum Thema lesen. Das Gespräch wird von Dr. Diethelm Blecking (Dozent am Sportinstitut der Uni Freiburg) moderiert.
Anschließend wird Tony Richardsons große Literaturverfilmung von Sillitoes »Die Einsamkeit des Langstreckenläufers« gezeigt.

DIE EINSAMKEIT DES LANGSTRECKENLÄUFERS

THE LONELINESS OF THE LONG DISTANCE RUNNER

Regie: Tony Richardson | Buch: Alan Sillitoe, nach seiner gleichnamigen Erzählung | Kamera: Walter Lassally | mit Tom Courtenay, Michael Redgrave, James Bolam, Topsy Jane u.a. | Großbritannien 1962 | DF | 104 Min. |

Ein wegen Diebstahls in eine Erziehungsanstalt gesteckter Junge soll das Heim als Langstreckenläufer repräsentieren. Als sicherer Sieger gibt er kurz vor dem Ziel auf – aus Protest gegen Anpassungsdruck einer Gesellschaft, deren bigotte Moralprinzipien er durchschaut hat. Ein herausragendes Werk des britischen »Free Cinema«.

| Fr 24.03., 21.30 | Eine gemeinsame Veranstaltung des Kommunalen Kinos und der Buchhandlung Schwarz | Fr., 24.03, 20.00 | Eintritt: 10 Euro | Kartenvorverkauf nur in der Buchhandlung Schwarz, Günterstalstr. 44, 79100 Freiburg, Tel. 0761–71806

 


 

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