Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof
Urachstr. 40
79102 Freiburg
Tel. 0761 - 709033

kino@freiburger-medienforum.de

Impressum

 

Draußen saukalt – drinnen saucool

The Crazy Never Die

Text + Film + Musik
Ein Abend über Hunter S. Thompson, präsentiert von Klaus Bittermann

 

 

 

Hunter S. Thompson, der »besessene Freak und Drogenfresser« (Carl Weissner), der ein Jahr lang mit den »Hell's Angels« herumzog, bevor er ein legendäres Buch über sie schrieb, der Autor von »Fear and Loathing in Las Vegas«, der »politische Junkie«, der in den siebziger Jahren »die wackeren altgedienten Profis der politischen Berichterstattung in den USA überfallartig in Grund und Boden geschrieben hatte« (David Felton), der beste Schriftsteller unter den Journalisten und der beste Journalist unter den Schriftstellern, wurde am Sonntag, den 20. Februar 2005 in seinem Haus in Woody Creek in den Rocky Mountains tot aufgefunden. Er hatte sich in den Kopf geschossen.

Der Autor und Verleger Klaus Bittermann liest aus seinem Nachwort der gerade erschienenen Hunter S. Thompson-Biografie von Paul Perry, die das Fortleben Hunter S. Thompsons als Figur in der populären Kultur beschreibt. Er stellt die Lieblingsmusik des Autors vor und zeigt bislang in Deutschland unbekannte Film-Schnipsel, darunter ein Interview Thompsons mit Keith Richards, ein Auszug aus dem Film THE BUFFALO ROAM mit Bill Murray etc.

| Sa 21.01., 20.00 Kinosaal und Café |

anschl. ca. 21:45 BREAKFAST WITH HUNTER (Dokumentarfilm, englOF)

Eine gemeinsame Veranstaltung des Kommunalen Kinos und des Literatur Forums Südwest

 


 

Dazu im weiteren Monatsprogramm:

FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS

Regie: Terry Gilliam | Buch: T. Gilliam, Tony Grisoni, Tod Davies, Alex Cox, nach dem gleichnamigen Roman von Hunter S. Thompson | Kamera: Nicola Pecorini | Musik: Ray Cooper, Jefferson Airplane, Bob Dylan, Janis Joplin, The Yardbirds, Buffalo Springfield | mit Johnny Depp, Benicio Del Toro, Tobey Maguire, Cameron Diaz u.a.
| USA 1998 | OmU | 116 Min, |

Die Verfilmung des lange als unverfilmbar apostrophierten »Kultromans« aus den 70er Jahren: Ein Starreporter fährt in Begleitung seines Freundes und Anwalts von Los Angeles nach Las Vegas, um über ein spektakuläres Sandpistenrennen zu berichten. Doch ihr Auftrag spielt nur eine nebensächliche Rolle – viel wichtiger sind jene Ereignisse, die sich im Kopf der Protagonisten abspielen, ausgelöst durch eine Lawine verschiedenster »bewusstseinserweiternder Drogen«. Der Film bietet aussergewöhnlich innovatives Kino, das von der überbordenden Fantasie seines Regisseurs sowie der Spiellust seiner Hauptdarsteller getragen wird. Bei aller selbstzerstörerischen Energie der Protagonisten ist der Film von der melancholischen Erkenntnis geprägt, dass die Offenheit und Dynamik einer vergangenen Epoche heutzutage nicht mehr möglich sind.

Fear and Loathing in Las Vegas

 

 

Wenn dieser Film nach dem gleichnamigen Drogenkultbuch nicht von Drogen handelt, von was handelt er dann? Hunter S. Thompson meinte: »Fear and Loathing ist ... ein Fanfarenstoß über dem verlorenen Schlachtfeld.«

So. 22.1., 22.00 | Do., 26.1., 21.30 | Sa. 28.1., 19.30 | So., 29.1., 17.30

 

 


 

schreib mir mal! e-mail ans Kommunale Kino
kino@freiburger-medienforum.de
Startseite Kommnunales Kino Freiburg

Zurück zur
Startseite


Zuletzt bearbeitet am 31.12.2005 © vivasoft1997-2005 Schreib mal wiederinfo@vivasoft.de