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KINO EXTREM

Farben der Angst

Die surrealen Horrorwelten des Mario Bava

Das Horrorkino funktioniert seit seinen Anfängen als ein Kino der Stimmungen und weniger als ein Kino der ausgefeilten Narrationen. Neben Schatten und Licht kamen mit der technischen Entwicklung schließlich Ton und Farbe als Gestaltungsmittel hinzu. Ein Meister des Farbeinsatzes ist er italienische Regisseur Mario Bava (1914-1980). Bava verstand es meisterhaft, mit vergleichsweise billigen Mitteln eine Athmosphäre des Irrealen und Phantastischen zu schaffen. Dabei kam neben selbstausgetüftelten Spezialeffekten und raffinierter Kameraführung vor allem dem Einsatz von Beleuchtung und Farben eine zentrale Rolle zu. Viele zeitgenössische Regisseure wie z.B. Tim Burton hat Bava durch seine Filme inspiriert. Wir zeigen mit DREI GESICHTER DER FURCHT und DIE TOTEN AUGEN DES DR. DRACULA zwei frühe Farbfilme von Bava.

 

DIE DREI GESICHTER DER FURCHT · DIE TOTEN AUGEN DES DR. DRACULA

 


 

DIE DREI GESICHTER DER FURCHT

I TRE VOLTI DELLA PAURA | BLACK SABBATH

Regie: Mario Bava | Kamera: Ubaldo Terzano | Buch: Marcello Fondato, Alberto Bevilacqua, Mario Bava nach Kurzgeschichten von Tschechow, Tolstoi und Maupassant | Musik: Roberto Nicolosi | mit: Michèle Mercier, Susy Andersen, Lydia Alfonsi, Mark Damon, Jacqueline Pierreux, Boris Karloff |
| Italien/ Frankreich 1963 | englische Fassung | 92 min. |

 

 

 

Drei Frauen, drei Geschichten, drei Gesichter der Furcht! Eine Frau wird von Telefonanrufen ihres früheren Geliebten terrorisiert. Ein Bauernmädchen wird von Untoten heimgesucht. Eine Krankenschwester wird von ihrem Gewissen verfolgt.Die Episoden sind zusammengenommen ein kleines Kompendium der Untergenres des Gruselfilms: Mal kommt die Bedrohung von anderenMenschen, mal von übernatürlichen Wesen, mal aus der eigenen Psyche: Kriminalfilm, Monsterfilm, Psychothriller. Ein gute Einführung also für alle, die diesem Genre bisher eher reserviert gegenüberstanden. Aber Obacht: Nach diesem Film wird man nie wieder bei tropfendem Wasserhahn einschlafen können...

| Fr 27.01., 21.30 im Double-Feature mit DIE TOTEN AUGEN DES DR. DRACULA | Sa 28.01., 21.45 |

 


 

DIE TOTEN AUGEN DES DR. DRACULA

OPERAZIONE PAURA | KILL BABY, KILL

Regie: Mario Bava | Kamera: Antonio Rinaldi | Buch: Roberto Natale, Romano Migliorini, Mario Bava | Musik: Carlo Rustichelli | mit: Fabienne Dali, Max Lawrence, Erika Blanc, Giacomo Rossi Stuart, Piero Lulli |
| Italien 1966 | DF | 83 min. |

 

 

 

Ein Arzt wird zu den Ermittlungen in einem kleinen Dorf hinzugezogen, nachdem es dort zu bizarren Selbstmorden gekommen ist. Schon bald stellt sich heraus, dass das naheliegende Schloß ein düsteres Geheimnis birgt...Während der Evangelische Filmbeobachter den athmosphärisch dichten Gruselfilm als »eine unglaublich primitive und auch den eingeschworensten Gruselfans nicht mehr zumutbare Bauernfängerei in miserablen Farben« abkanzelte, lobte die Filmkritik ihn als »einen der subtilsten Horrorfilme der letzten Jahre«. Selbstverständlich hat die

Filmkritik recht! Schon alleine wegen der surrealistischen Szenen im Schloß ist der Film unbedingt sehenswert. Vom markigen Titel sollte man sich nicht abschrecken lassen: Dr. Dracula und tote Augen tauchen in diesem Film nicht auf – beides sind Ausgeburten deutscher Verleiher, die es gerne etwas reißerischer haben.

| Fr 27.01., 21.30 im Double-Feature mit DIE DREI GESICHTER DER FURCHT | Di 31.01., 21.45 |

 

 


 

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Zuletzt bearbeitet am 31.12.2005 © vivasoft1997-2005 Schreib mal wiederinfo@vivasoft.de