Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof
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Zwanzig Null Fünf

 

 

 

Ken Adam – Filmarchitekt

 

> Zwei Oskars wurden ihm verliehen, sechsmal war er nominiert, über achtzig Filme hat er gedreht: Ken Adam ist ein Star, dessen Name wenige, dessen Werke aber alle kennen. Er ist einer der stilbildenden, für viele sogar der wichtigste Filmdesigner des 20. Jahrhunderts. Mit den von ihm entworfenen imaginären Räumen hat er die Wahrnehmung mehrerer Generationen von Kinogängern geprägt; so hat er mit seinen Sets den Mythos von James Bond mitbegründet und Klassikern der Filmgeschichte wie z.B. Dr. Seltsam oder Wie ich lernte die Bombe zu lieben das Gesicht gegeben.
Geboren 1921 als Klaus Hugo Adam, wuchs er im großbürgerlichen Berlin auf. 1934 musste er mit seiner Familie nach London emigrieren. Im Weltkrieg wurde er zum Jagdflieger der Royal Air Force ausgebildet, er nahm an vielen gefährlichen Kampfeinsätzen teil. Nach dem Krieg machte er zunächst in England, dann in Hollywood als Filmdesigner Karriere – und mehr als das: Er begründete den Status seiner Zunft neu. Sein Werk gilt vielen auch heute noch als uneinholbares Vorbild. Ken Adam machte nicht nur Filmgeschichte, sondern leistete auch einen wichtigen Beitrag zur Geschichte des Designs im 20. Jahrhundert.
Den besten Eindruck von seinem Werk erhält man durch die Entwürfe und Skizzen, die Ken Adam zu all seinen Filmen angefertigt hat. In einer kleinen Ausstellung in unserer Galerie können wir eine ganze Anzahl davon präsentieren. Die Reproduktionen gehen auf das im Nicolai-Verlag erschienene Buch „ James Bond/ Berlin/ Hollywood – Die Welten des Ken Adam“ zurück. Für die Unterstützung bei dem gesamten Projekt danken wir Hans von Trotha vom Nicolai-Verlag in Berlin, Hans-Peter Reichmann vom Deutschen Filmmuseum in Frankfurt und natürlich Ken Adam selbst.

 




 

GOLDFINGER

THE SPY WHO LOVED ME

I GB 1964 I DF I 109 Min. I
Regie: Guy Hamilton I Buch: Richard Maibaum, Paul Dehn I Kamera: Ted Moore I Schnitt: Peter Hunt I Production-Design: Ken Adam I mit Sean Connery, Gerd Fröbe, Honor Blackman, Shirley Eaton u.a.

  Goldfinger  
 



Der dritte Bondfilm war seinerzeit von der Kritik nicht wohlgelitten: »Die Verderbtheit, mit der Massenmord und Mordgenuss ausgespielt werden, erinnert an das alte Rom« (Die Welt). Den Zuschauern war das egal, sie rannten in Massen in »Hamiltons bunte Superschau« und sorgten überall für neue Kassenrekorde. Kein Wunder, neben einem grandios-bösen Gerd Fröbe hat dieser Film die Bond-Erfolgsformel vollendet: Exotische Schauplätze, ein schneidiges Auto mit »Extraausstattung« aus Qs Geheimlabor, hübsche »bondgirls« und knallharte Actionszenen. Ganz entscheidend am Erfolg beteiligt war auch Ken Adam, dessen fantastische Fort Knox-Innenausstattung so realistisch daherkam, dass viele dachten, Adam hätte man tatsächlich in das sagenumwobene Goldlager hereingelassen.

I Do 30.6. & Di 05.07., 21:30 I Sa 02.07., 17:30 I
So., 03.07. 19:30 I Die Ausstellung mit Skizzen und Entwürfen von Ken Adam – Filmarchitekt in der Galerie im Alten Wiehrebahnhof ist bis So., 3.7. geöffnet.

 



 

 


 

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Zuletzt bearbeitet am 27.06.2005 © vivasoft1997-2005 Schreib mal wiederinfo@vivasoft.de