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Zum 100. Geburtstag Henry Fondas

Er verkörperte wie kaum ein anderer die Werte, die der amerikanische Frontier-Mythos erforderte: die Entschiedenheit, moralisch zu handeln, und den Mut, für seine Werte einzustehen: Henry Fonda. Im Glamourzirkus der Filmindustrie verlor er nie die Bodenhaftung. Selbst seine vier Ehen oder die völlig anders gearteten Rollen, die Tochter Jane (BARBARELLA) und Sohn Peter (EASY RIDER) in Film und Gesellschaft übernahmen, machten ihn nie zum Gegenstand von Skandalen. Ein Ehrenmann.
Diese Rolle spielte er auch im Film. Oft steht er mit seinem Ehrgefühl zunächst allein und kann erst im Verlauf der Handlung auch andere von der Wahrheit überzeugen, berühmtestes Beispiel hierfür ist DIE ZWÖLF GESCHWORENEN. In vielen Western gibt er den Sympathieträger, selbst als Outlaw Frank James in zwei Jesse-James-Filmen. Mit diesem Image spielt Sergio Leone in SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD, dem ersten Film, in dem Fonda einfach nur böse sein durfte.

 

SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD · DIE ZWÖLF GESCHWORENEN

 


 

SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD

C'ERA UNA VOLTA IL WEST

I Italien 1968 I DF I 164 Min. I
Regie: Sergio Leone I Buch: Sergio Donati, S. Leone I Kamera: Tonino Delli Colli I Musik: Ennio Morricone I mit Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson, Jason Robards Jr. u.a. I

 

 

Ein Mann wird an einem einsamen Bahnhof von drei finsteren Gestalten erwartet. Eine Frau wird in der umtriebigen Kleinstadt nicht vom Zug abgeholt. Ein gelähmter Eisenbahnmogul träumt davon, mit seinen Schienen das Meer zu erreichen. Die Eisenbahn ist der Motor einer Geschichte um Gier, Rache und die Unaufhaltsamkeit des Fortschritts. Sergio Leones Epos ist durch die atemberaubende Kombination aus weiter Landschaft und Großaufnahmen der Charaktere, der stimmungsvollen Musik Ennio Morricones und der Stärke der Geschichte ein Meilenstein in der Geschichte des Westerns. Auch wenn es Charles Bronson war, für dessen Karriere dieser Film den Auftakt bedeutete: Henry Fonda als Frank ist es, dessen stahlblauer, ungerührter Blick den Film überstrahlt.

I Sa 23.07., 21.45 I So 24.07., 20.00 mit Einführung: Timothy Simms I Mi 27.07. & Fr 29.07., 21.00 I

 


 

DIE ZWÖLF GESCHWORENEN

TWELVE ANGRY MEN

I USA 1957 I DF I 95 Min. I
Regie: Sidney Lumet I Buch: Reginald Rose I Kamera: Boris Kaufman I Musik: Kenyon Hopkins I mit: Henry Fonda, Lee J. Cobb, Ed Begley, E. G. Marshall u.a.

 

 

Ein Jugendlicher aus einem New Yorker Slum ist des Mordes angeklagt, und zwölf biedere Männer bilden die Geschworenen, die das Urteil über ihn zu sprechen haben. Als sie sich zur Beratung zurückziehen, scheint der Fall ganz klar zu sein, doch die bohrenden Fragen eines Geschworenen lassen nach und nach Zweifel aufkommen. Im Lauf der Beratung wird nicht so sehr der Fall wieder aufgerollt als die Gesellschaft seziert, die den Hintergrund des Falles – und der Geschworenengruppe – bildet. Sidney Lumets Kammerspiel öffnet den Blick auf Tieferliegendes.

I Sa 09.07., 19.30 I Di 12.07., 15.00 Dienstagskino & 19.30 mit Einführung: Svenja Alsmann I Sa 16.07., 17.30 I

 



 


 

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Zuletzt bearbeitet am 27.06.2005 © vivasoft1997-2005 Schreib mal wiederinfo@vivasoft.de