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15. FREIBURGER LESBENFILMTAGE

26.–29. MAI 2005

www.freiburger-lesbenfilmtage.de

Goldfish Memory

 

Die Freiburger Lesbenfilmtage feiern ihr »kleines Jubiläum« – 15 Jahre lesbische Filmkultur in Freiburg! Auch in diesem Jahr bietet das Programm eine abwechslungsreiche und internationale Mischung aus Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilmen. Eines der Highlights ist die vielfach ausgezeichnete irische Komödie Goldfish Memory. Der US-amerikanische Spielfilm Girl Play ist eine Studie darüber, wie sich Lesben verlieben können. Auch die beiden afrodeutschen Heldinnen in Alles wird gut mühen sich redlich mit den Verstrickungen des Liebeslebens ab.

Ganz anders als diese witzigen und unterhaltsamen Liebeskomödien erzählt der mit einem Oskar für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet Film Monster eine wahre und dramatische Geschichte. Die Prostituierte Aileen Wuornos geht seit ihrem 13. Lebensjahr auf den Strich. Nun ist sie ihres Lebens überdrüssig, will aber das vom letzten Freier verdiente Geld noch mal auf den Kopf hauen. Dabei lernt sie die lesbische Selby kennen, die sich in sie verliebt.

In zwei Kurzfilmprogrammen stellen vor allem amerikanische und deutsche Filmemacherinnen ihre Entwürfe lesbischer Identität(en) vor. In einem vorwiegend mit deutschsprachigen Produktionen bestückten Programm sind auch Kurzfilme zu finden, die direkt von der Berlinale kommen, wie z.B. der Schweizer Kurzfilm Hoi Maya oder Who’s the top aus den USA. Das zweite Kurzfilmprogramm besteht aus sechs Produktionen der jungen aufstrebenden US-amerikanischen Queer-Film-Agentur Power UP.

Einen Schwerpunkt legen die Lesbenfilmtage zudem auf Dokumentarfilme, die Generationenunterschiede von Lesben sowie die kulturellen Feinheiten queeren Lebens und Liebens ins Zentrum stellen. In einem Feature zu Lesben in Osteuropa treffen die Dokumentarfilme Pashke und Sophia und Ein neues Land aufeinander. Der israelische Dokumentarfilm Forerunners erzählt die Geschichte dreier israelischer Frauen, die zusammen die erste professionelle Frauenfußballmannschaft im Heiligen Land etablieren wollen.

Die Literaturwissenschaftlerin Samantha Maria Schmidt bearbeitet in einem Filmvortrag das Thema Lesbensex und lesbische Erotik im Kino unter dem Titel »Da geht´s ja zu wie bei den Elefanten«. Zahlreiche Rahmenveranstaltungen zieren zudem das Filmfestival: Neben der schon im letzten Jahr erfolgreich eingeführten »blue lounge« mit Cocktails und Barmusik am

Donnerstag- und Samstagabend findet am Freitagabend ab 21:00 Uhr eine große Frauen/Lesben-Party im Palladium im Hauptbahnhof statt.

Außerdem stellt die Künstlerin Bärbel Thürer vom 22.–29.5. Bilder auf Leinwand in Ölfarbe unter dem Titel »Nachsaison – Griechische Landschaften« in der Galerie vor.

Alle Veranstaltungen sind auch dieses Jahr für Ladies only!

 


 

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Zuletzt bearbeitet am 29.04.2005 © vivasoft1997-2005 Schreib mal wiederinfo@vivasoft.de