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KINO EXTREM: SUITMATION vs. STOPMOTION

Monströse Specialeffects greifen an!

Werden heute Special Effects zu einem Großteil im Computer generiert, so musste vor Erfindung der schnellen Rechner alles von Hand gemacht werden. Um fremdartige Wesen und Riesenmonster ins Leben zu bringen, bedienten sich die Filmemacher vor allem zweier Techniken: Stop-Motion und Suitmation. Im Stop-Motion-Film wird ein Modell bildweise animiert und aufgenommen. Bekanntestes Beispiel ist KING KONG. Suitmation hingegen bedeutet, einen Schauspieler in ein Kostüm zu stecken und das Monster spielen zu lassen. Am bekanntesten dürften die japanischen Monsterfilme um die Riesenechse GODZILLA sein. Im März wird KINO EXTREM den Unterschieden beider Verfahren nachspüren, um eine solide Grundlage zu legen, im April weitere japanische Filmmonster über die Leinwand wüten zu sehen...

 

HARRYHAUSEN VS. TSUBURAYA - ÄSTHETIK UND TECHNIK IM MONSTERFILM · GODZILLA GOJIRA · SYNTHETISCHER FILM ODER WIE DAS MONSTER KING KONG VON FANTASIE UND PRÄZISION GEZEUGT WURDE · KING KONG UND DIE WEISSE FRAU

 


 

 

VORTRAG:

HARRYHAUSEN VS. TSUBURAYA - ÄSTHETIK UND TECHNIK IM MONSTERFILM

   
 
 

 

1953 kam mit PANIK IN NEW YORK ein Monsterfilm in die Kinos: Durch Bombentests wird ein Dinosaurier aus dem ewigen Eis gesprengt, der in New York für Angst, Schrecken und zerstörte Hochhäuser sorgt. Dass der Streifen bei geringem Budget enorme Einspielergebnisse erzielte, sprach sich bis ins ferne Japan herum, wo sich die Produktionsfirma Toho auch rasch an die Produktion von GODZILLA machte.

Im Gegensatz zu dem von Ray Harryhausen in Stopmotion animierten "Rhedosaurus" setzte in Japan Trickspezialist Eiji Tsuburaya aus Zeitgründen auf Suitmation. Anhand von Ausschnitten aus beiden Filmen arbeitet der Soziologe Timothy Simms Unterschiede beider Verfahren für die Gestaltung von Filmen heraus.

| Sa 19.03., 20.30 Galerie, anschließend 21.45 im Kinosaal: GODZILLA |

 


 

 
 

GODZILLA GOJIRA

| Japan 1954 | DF | 90 Min. | | Regie: Ishiro Honda | Buch: Takeo Murata, Ishiro Honda | Kamera: Masao Tamai | Musik: Akira Ifukube | Special Effects: Eiji Tsuburaya | mit Momoko Kochi, Akihito Hirata, Takashi Shimura

  Godzilla Gojira  
 
 

 

Nahe dem Bikini-Atoll kommt es zu ungeklärten Schiffsunglücken. Eine aus Tokio angereiste Untersuchungskommission findet heraus, dass das sagenhafte Ungeheuer Godzilla - ein Saurier, der durch Atombombenversuche wiederbelebt wurde und durch die Strahlung mutiert ist - wohl die Ursache hierfür ist. Das Monster nimmt Kurs auf Tokio und verwüstet die Millionenstadt.

Der allererste Auftritt von GODZILLA ist ganz im Gegensatz zu seinen Fortsetzungen, ein zutiefst ernster Film, der vollkommen zurecht als Verarbeitung der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki interpretiert wird. Dies entging auch dem evangelischen Filmbeobachter nicht, der zwar den Film als Unterhalltung ungeeignet hielt, aber konstatierte, dass es dem Film gelingt, "dem Sensationellen, Unglaublichen einen tieferen Sinn zu geben".

| Sa 19.03., 21.45 | Fr 25.03., 21.30 im Double-Feature mit KING KONG UND DIE WEISSE FRAU |

 


 

 
 

SYNTHETISCHER FILM ODER WIE DAS MONSTER KING KONG VON FANTASIE UND PRÄZISION GEZEUGT WURDE

| BR Deutschland 1975 | DF | 67 Min. |
| Regie: Helmut Herbst | Buch: Helmut Herbst | Kamera: Rolf Deppe, Jochen Hergesberg | Schnitt: Elisabeth Waelchli

   
 
 

 

Die Geschichte des Films ist immer auch eine Geschichte des Filmtricks gewesen. Helmut Herbsts Dokumentarfilm verdeutlicht dies anhand vieler Beispiele aus der Filmgeschichte. Als roter Faden dient dabei die Entstehung des Monsterklassikers KING KONG.

"Ich habe den Film für alle jene gemacht, die nicht nur auf ein paar Zaubereien aus der Trickkiste des Kinos aus sind, die nicht nur ein paar Reizworte, sondern eine Sprache kennen lernen möchten. Ihnen soll der Film einen neuen Zugang zum Film und zur Filmgeschichte öffnen." (Helmut Herbst)

| So 20.03., 17.30 | So 27.03., 17.30 |

 


 

 
 

KING KONG UND DIE WEISSE FRAU

KING-KONG

| USA 1933 | DF | 96 Min. |
| Regie: Merian C. Cooper, Ernest B. Schoedsack | Buch: James A. Creelman, Ruth Rose nach einer Erzählung von Edgar Wallace | Kamera: Edward G. Linden, Vernon L. Walker | Musik: Max Steiner | Special Effects: Willis O'Brian | mit Fay Wray, Robert Armstrong, Bruce Cabot, Frank Reicher, Sam Hardy

  King Kong  
 
 

 

Eine amerikanische Expedition unter der Leitung des Filmregisseurs Denham macht sich auf den Weg auf eine Südseeinsel, um das dort beheimatete, sagenhafte Monster King Kong zu filmen. Nachdem King Kong Ann, ein weibliches Mitglied der Expedition, gekidnappt und einen Tyrannosaurus besiegt hat, gelingt es, den Riesenaffen zu betäuben. In dicke Eisenketten verpackt wird es nach New York gebracht und dort der staunenden Weltöffentlichkeit präsentiert. Aber ein wahres Monster lässt sich nicht lange in Eisen legen...

KING KONG hat mit seinen auch heute noch beeindruckenden Stopmotiontricks neue Maßstäbe bei Special-effects gesetzt - die stimmungsvollen Dschungelaufnahmen und der grandiose Kampf King Kongs gegen den Tyrannosaurus haben auch nach 70 Jahren nichts von ihrer Faszination eingebüßt.

| Fr 25.03., 21.30 im Double-Feature mit GODZILLA | So 27.03., 19.30 | Sa 2.4., 19.30 | So 3.4., 21.30

 

 

 


 

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Zuletzt bearbeitet am 26.02.2005 © vivasoft1997-2005 Schreib mal wiederinfo@vivasoft.de