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Kinderkino

Erich Kästner - alt und neu

Eine unvergessene Filmerinnerung: Unzählige Kinder verfolgen den Bösewicht, der ihrem ›Anführer‹ Emil das ganze Geld gestohlen hat, und stellen ihn schließlich in einer Bank. Gerhard Lamprecht hatte 1931 mit EMIL UND DIE DETEKTIVE den ersten deutschen Kinderfilm gedreht und der Figur des Emil ein Gesicht gegeben, das uns bis heute im Gedächtnis ist– ganz zu schweigen von Fritz Rasp als Max Grundeis, dem verfolgten Dieb. Wir zeigen den Klassiker und die Neuverfilmung von Franziska Buch.

 

Emil und die Detektive 1931 · Emil und die Detektive 2000 · Ein toller Sommer · Wo ist das Haus meines Freundes

 


 

EMIL UND DIE DETEKTIVE

 

| D 1931 | ab 6 Jahren | 72 Min. |

Emil und die Detektive

 

Die Uraufführung dieses frühen Tonfilms fand am 2. Dezember 1931 in Berlin statt, die Dramaturgie und die Bildgestaltung waren noch ganz dem Stummfilm verhaftet. Der Film wurde ein Riesenerfolg und lief auch noch nach 1933 in den Kinos, als Erich Kästners Bücher verbrannt wurden und er Schreibverbot hatte.

| Sa 06.11., 15.30 | So 07.11., 15.30 |


 

EMIL UND DIE DETEKTIVE

 

| D 2000 | ab 8 J. | 90 Min. |

 

Max Grundeis wird auch hier von Hunderten von Kindern in die Enge getrieben–eine liebenswerte Hommage an Gerhard Lamprecht. Doch bis es dazu kommt, sehen wir einen frei und neu erzählten Kästner-Film. Franziska Buch, die nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb, hat sich ganz neu auf den Stoff eingelassen und ihn von sämtlichen moralisierenden Kästner-Tönen befreit. Ihr ist eine Verfilmung gelungen, die mit Spannung, aber auch mit viel Humor erzählt ist, mit ruhigen Bildern auskommt und die Musik sparsam einsetzt.

| Sa 20.11., 15.30 | So 21.11., 15.30 |


 

EIN TOLLER SOMMER

 

| Schweden 2000 | ab 8 J. | 91 Min. |

 

EIN TOLLER SOMMER ist ein sehr unterhaltsamer Film, der im ländlichen Schweden der 50er Jahre spielt. Annika und Morton aus Stockholm sind beide elf Jahre alt– und sie sind Waisenkinder. Den Sommer über sollen sie bei Herrn Johansson verbringen, dem Bestattungsunternehmer des Dorfes. Er ist ein etwas verschrobener, aber gutmütiger Mann, der ganz in seinem Beruf aufgeht. Jeden Sommer nimmt er Ferienkinder aus der Großstadt auf, damit diese etwas Abwechslung haben und er nicht alleine ist. Der Aufenthalt beginnt für die beiden Kinder zunächst etwas befremdlich. Nachdem ihnen Herr Johansson aber mehrmals aus der Patsche geholfen hat, beschließen sie, auch ihm zu helfen und ihm eine Frau zu suchen. Damit er nicht mehr allein sein muss. Mit Hilfe ihrer »Zauberdosen« gelingt es Annika, nicht nur Herrn Johanssons Erzfeind eine Krankheit anzuhexen, sondern auch die Aufmerksamkeit der alleinstehenden Dorflehrerin für ihn zu wecken. Am Ende der Ferien sind Morton und Annika dicke Freunde. Sie wollen nicht mehr zu ihren Pflegeeltern zurück, sondern zusammenbleiben. Allerdings gibt es da noch Behörden...

| Sa 13.11., 15.30 | So 14.11., 15.30 und vom 8. – 20.11. in den weiteren Einrichtungen des Freiburger Kinderfilmrings |


 

WO IST DAS HAUS MEINES FREUNDES

Text siehe Filmkanon!

| Sa 27.11., 15.30 | und im Abendprogramm: »Filmkanon«

 

 





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Zuletzt bearbeitet am 28.10.2004 © aptum1997-2004 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de