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Minderheiten in Europa

Roma und Ashkali im Kosovo - Vortrag und Film

(ZUM TAG DES FRÜHLINGS 2004)

Lovers - atemlose Liebe

Zu den Minderheiten aus dem Kosovo gehören unter anderem Roma und Ashkali, die seit 1999 von nationalistischen Kräften unter den Albanern vertrieben werden. In Deutschland ist ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht für sie bis heute nicht vorgesehen, obwohl die Familien zum großen Teil bereits vor vielen Jahren hierher geflohen sind. Der Druck von Seiten der deutschen Ausländerbehörden, in den Kosovo zurückzureisen, wird immer größer.Was Roma und Ashkali dort zu erwarten haben, ist Gegenstand dieses Vortrags. Der Referent, Nikolaus von Holtey, Shalomdiakon, ist Mitglied der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi und ihr Beauftragter für die Beratung von Roma und Ashkali, die sich als Flüchtlinge in Deutschland aufhalten. Seit über zehn Jahren ist er in engem Kontakt mit Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien und Albanien. Seit Ende des Krieges 1999 hat der den Kosovo fünf Mal bereist – zum letzten Mal in diesem Frühjahr – und dort verbliebene Gemeinschaften der Roma und Ashkali besucht.

In Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat , dem
Interkulturellem Büro und der AusLÄNDERinitiative e.V.
Fr 24.09., 20.00 / Galerie

 


 

 

Lovers

(ATEMLOSE LIEBE)

Regie: Jean-Marc Barr / Buch: P. Arnold, J.-M. Barr / mit E. Bouchez, S. Trifunov u.a.

Frankreich 1999 / OmU 96 Min.

LOVERS

 

 

Die Pariser Buchhändlerin Jeanne trifft durch Zufall ihre große Liebe, den aus Jugoslawien geflohenen Maler Dragan, der sich bei ihr nach einem Buch erkundigt. Nach nur zehn Minuten Kinozeit entdecken die beiden unterschiedlichen Charaktere eine tiefempfundene Leidenschaft für einander. Von da an schaut man dem Glück bei der Arbeit zu. Für Dragan ist die Katastrophe des Krieges noch ganz nah, und manchmal erscheint er Jeanne rätselhaft fremd. Trotz Stimmungsschwankungen ist das Paar glücklich, bis die Polizei auf Dragan aufmerksam wird, der sich illegal in Frankreich aufhält. Das Paar beschließt unterzutauchen...
Jean-Marc Barr war von den dänischen Dogma-Filmen so angetan, dass er sich für sein Regie-Debüt von deren puristischen Regeln inspirieren ließ und sie mit den Freiheitsidealen der »Nouvelle Vague« verknüpfte. Mit geschulterter Videokamera zog er durch Paris und filmte seine Liebesgeschichte, über die er sagte: »Liebe ist der letzte Widerstand gegen das Chaos dieser Welt.«

Fr 24.09., Sa 25.09., 22.00 / Do 30.09., 19.30 /
So 03.10., 21.30

 

 





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Zuletzt bearbeitet am 31.08.2004 © aptum1997-2004 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de