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Stummfilm

 

Das Mädchen Sumiko

 


 

Das Mädchen Sumiko – Warum hat sie das getan?

(Nani ga kanojo o sô saseta ka)

Regie & Buch: Shigeyoshi Suzuki, nach dem Buch von Seikichi Fujimori; Kamera: Seiji Tsukagoshi; mit Keiko Takatsu, Rinatrō Fujima, Yōyō Kojima u.a. Japan 1929 83 Min.

Sumiko

 

Japan Ende der 20er Jahre: Die wirtschaftliche Depression des Landes schlägt sich in der Stimmung der Bevölkerung nieder. Aus Verzweiflung begehen viele Menschen Selbstmord, so auch der Vater von Sumiko. Die junge Frau begibt sich in die vermeintliche Obhut ihres Onkels, doch dieser schlägt aus ihrer Not Profit und verkauft sie an einen Zirkus. Auch hier ist sie Demütigungen ausgeliefert. Sie flieht mit ihrem Freund. Die beiden werden auf ihrer Flucht getrennt und Sumikos Odyssee, die sie von einem Unglück ins nächste führt, setzt sich fort. Wohin sie auch kommt, leidet sie an Körper und Seele. Sie ist Hunger, Demütigungen und sexuellen Übergriffen ausgesetzt.
Der Film wurde 1930 als Stummfilm produziert und galt als ein Meisterwerk des sozialkritischen Films. Viele japanische Filme wurden nach der Auswertung zerschnitten. Deshalb galt auch dieser Film lange als verschollen. 1993 wurde er im Filmarchiv Gosfilofond wiederentdeckt. In dieser Fassung fehlen die erste und die letzte Rolle. Sie wurden ersetzt mit Texttafeln anhand der originalen Zwischentitelliste. Die neue Musik entstand 1998 auf Initiative des Goethe-Instituts Kyoto. – Restaurierte Fassung

Sa., 24.7., 21.30 / So., 25.7., 19.30 Klavierbegleitung: Günter A. Buchwald


 





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