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Kinderkino: Tricks für Kids

Kaum zu glauben, wer für dieses Kurzfilmprogramm für die jüngsten Besucher extra aus Litauen, Estland und Lettland eingeflogen wurde: z. B. fast fünfzig Katzen. Wer sich nicht vorstellen kann, was die für ein lustiges Chaos anrichten können, der ist bei »Tricks für Kids« richtig. In das Katzenjammer-Konzert stimmt dann auch noch eine Schnecke ein. Die hat eine bezaubernde Stimme. Aber warum sie am Schluss auf der Spitze eines hohen Baumes sitzt, das ist eine andere, lange Geschichte, die auch in diesem Trickfilmprogramm erzählt wird. Übrigens ist ihre Schneckenschwester ebenso seltsam. Anstelle eines normalen Schneckenhauses trägt sie nämlich einen selbstgebauten Turm von Babel auf dem Rücken. Und der bringt sie in ähnlich abenteuerliche Situationen wie einen Schneemann, der seine Möhrennase vor einem gefräßigen Hasen retten muss.
Richtig spannend wird es bei den Zauberstücken, die der Wolf vorführen kann. Sein bester Trick ist, alles verschwinden zu lassen – wir konnten gerade noch das Kino vor seiner Zauberkunst retten!

Kurzfilmprogramm:

ab 5 J. / Gesamtlänge ca. 50 Min.

Burvju Makslinieks (Zauberer) · Cats · Porgand (Carrot) · Miriam`s gnome · Soliste (The Solist) · Svajoniu bokStas (The Tower of Dreams) · vejys (The Fisher Pig)

Spielfilme:

Der Indianer im Küchenschrank · Wer reisst denn gleich vor'm Teufel aus · Ronja Räubertochter

 


 

Burvju Makslinieks (Zauberer)


Regie: Maris Brinkmanis
Litauen 2001; 7 Min.

 

Der Zauberer erscheint im Wald und beginnt mit seiner Zauberkunst. Hokuspokus: Der Zauberer verschwindet – und mit ihm noch sehr viele andere Sachen.



 

Cats

Regie: Dace Riduze
Litauen 2002; 7 Min.

 

 

Die nächtliche Katzen-Musik stört einen Rentner beim Schlafen. Er ruft ein Rettungsteam, das prompt kommt – noch bevor es mit dem Abendessen fertig ist.



 

Porgand (Carrot)

Regie: Pärtel Tall
Estland 2003; 7 Min.


Der Hase hat keine Karotte. Aber der Schneemann hat eine. Der Hunger führt zu einer Verfolgungsjagd ...



 

Miriam`s gnome

Regie: Mait Laas
Litauen 2001; 7 Min.


Die hilfsbereite Mirjam baut einem Zwerg einen Karren, so dass er leichter Geschenke herbeibringen kann. Aber existieren Zwerge wirklich?



 

Soliste (The Solist)

Regie: Jurate Leikaite
Litauen 2002; 5 Min.


Eine Schnecke folgt dem nächtlichen Mondlicht: Während sie singt, fühlt sie sich wie eine Solistin. Am Morgen dann das heftige Erwachen auf der Krone eines Baumes: Die ganzen Felder lauschen ihrem Gesang. Da naht aber auch ein Holzfäller ...



 

Svajoniu bokStas (The Tower of Dreams)

Regie & Buch: Jurate Leikaite
Lit. 2001 5 Min.


Eine Schnecke und der Babylonische Turm – statt einem normalen Schneckenhaus – das gibt jede Menge Probleme.



 

vejys (The Fisher Pig)

Regie: Henrikas Vaigauskas
Lit. 2002; 5 Min.


Piggy Wiggy geht zum Fischen mit seinem Kumpel Batty Watty. Piggy möchte einen großen Fisch, Batty hat aber Mitgefühl mit den Fischen und versucht zu stören. Das unerwartete Ende: Jeder Fisch ist heil und munter, und auch Piggy ist glücklich.

Sa., 1.5., 15.30 / So., 2.5., 15.30



 

Der Indianer im Küchenschrank

Regie: Frank Oz; Buch: Melissa Mathison, nach Kinderbüchern von Lynne R. Banks
USA 1995 ab 8 J. / 96 Min.


Omri ist ein ganz normaler Junge, der mit seinen Eltern und seinen Brüdern in New York lebt. Weil er sich im Dunkeln fürchtet, lässt er nachts die Zimmertür offen und im Flur das Licht brennen. Oft kriecht er auch zu seinen Eltern ins Bett. An seinem neunten Geburtstag passiert etwas, das seine Kindheit durcheinander bringt: Als er das Geschenk seines besten Freundes Patrick, einen Spielzeugindianer, in das Wandschränkchen einschließt, das er von seinem Bruder bekommen hat, erwacht der Indianer zum Leben. Omri und der aus dem Jahre 1761 in die Gegenwart versetzte Little Bear schließen Freundschaft.
Ein zauberhafter Kinderfilm, dessen Warnung vor übermäßiger Fernsehgewalt Kinder zu Toleranz gegenüber fremden Menschen und Kulturen anhält. Tricktechnisch hervorragend gestaltet, versagt sich der Film jeder effekthascherischen Ausbeutung seiner Spezialeffekte und bleibt durch seinen ruhigen Erzählrhythmus auch für Jüngere nachvollziehbar.

Sa., 8.5., 15.30 / So., 9.5., 15.30 (und vom 3.5. bis 15.5. in den weiteren Einrichtungen des Freiburger Kinderfilmrings)



 

Wer reisst denn gleich vor'm Teufel aus

Regie: Egon Schlegel
DDR 1977 ab 6 J. / 84 Min.


Jakob, ein ängstlicher Bursche, soll dem Teufel drei goldene Haare rauben. Kehrt er gesund aus der Hölle zurück, darf er die Prinzessin heiraten. So will es der König. Wie Jakob seine Feigheit überwindet und sein Glück erobert, das ist ein origineller Filmspaß–frei nach Grimms Märchen »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren«.

Sa., 15.5., 15.30 / So., 16.5., 15.30 / Sa., 22.5., 15.30 / So., 23.5., 15.30



 

Ronja Räubertochter

Regie: Tage Danielsson; Buch: Astrid Lindgren, nach ihrer gleichnamigen Erzählung
Norwegen 1984 ab 8 J. / 125 Min.


Zuckende Blitze über der Mattisburg, ein Donnerschlag – und die Burg bricht mitten entzwei. In diesem Moment wird Ronja geboren, die Tochter von Lovis und dem Räuberhauptmann Mattis. Etwa elf Jahre später: Ronja darf endlich hinaus in die Welt, aber sie soll sich vor dem Fluss hüten, vor Wilddruden und Graugnomen, Dunkeltrollen und Pumpelwichten. Der schönste Film nach Astrid Lindgren unserem Pfingstprogramm.

Sa., 29.5., 15.30 / So., 30.5., 15.30 / Mo., 31.5., 15.30



 





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Zuletzt bearbeitet am 29.04.2004 © aptum1997-2004 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de