Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof
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ciné club

Diva

Regie: Jean-Jacques Beineix; Buch: J-J. Beineix & Jean van Hamme, nach einem Roman v. Delacorta; Kamera: Philippe Rousselot; mit Wilhelmina W. Fernandez; Frederic Andrei, Richard Bohringer, Thuy An Luu u.a.
F 1981 OmU / 123 Min.

 
 

DIVA ist die verwickelte Geschichte um zwei Tonbänder: ein unerlaubter Livemitschnitt eines Konzerts der Opern-Diva Cynthia Hawkins - und das Geständnis eines mittlerweile verstorbenen Callgirls, das den Chef eines Zuhälterrings entlarvt. Das eine Tonband hat der junge Postbote Jules selbst aufgenommen, das andere trägt er, ohne es zu wissen, bei sich. Jules hat sich in die Stimme seines großen Idols Hawkins verliebt und ihr letztes Konzert in Paris aufgenommen, da diese Schallplattenaufnahmen kategorisch ablehnt. Die beiden Tonbänder sind für verschiedene Leute von unschätzbarem Wert und werden damit für Jules zur tödlichen Bedrohung ...
Als der Film 1981 in Frankreich anlief, wurde er zum Flop, das Erstlingswerk des damals noch völlig unbekannten Regisseurs Beineix interessierte das Publikum überhaupt nicht. Erst zwei Jahre später feierte DIVA in New York riesige Erfolge, wurde zum Kultfilm der Konsumgeneration erklärt und lief & läuft daraufhin in allen Großstädten der Welt zum Teil jahrelang ohne Unterbrechung. DIVA wurde als Synthetikkino verschrieen und geliebt, als eine Aneinanderreihung von Zitaten und Plagiaten aus der Filmgeschichte, bunter Bilder, visueller Reize ohne Sinn und Verstand. Beineix' Werk ist eines der ersten in einer langen Reihe von Filmen, die sich ganz bewusst auf die Kraft der Bilder verlassen.

Do., 29.1., 19.15 ciné club mit einer Einführung durch Ludovic Gourvennec und Mathias Schillmöller
So., 1.2., 21.30 / Di., 3.2.,21.30 / Mi., 4.2., 21.30

 


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