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Juni 2003

Maya Deren - Die Magie des Filmes

Maya Deren (1917 - 1961) hat sechs Filme fertiggestellt und ein paar Film-Fragmente, eine Anzahl von Texten und Essays über Film und Kunst sowie ein Buch über haitianischen Voodoo hinterlassen. Trotz ihres schmalen Oeuvres wurde sie zu einer der wichtigsten und zentralsten Persönlichkeiten der Avantgarde Filmbewegung in der USA.

"Ihre Filme entstehen aus einer offenbar persönlichen Erlebnissphäre, sie setzen einander fort und komplettieren sich wie eine einzige Traumfolge. Bereits in ihrer ersten Arbeit verwendet sie das Medium Film mit traumwandlerischer Sicherheit, der Film ist für sie die vollkommen natürliche Sprache, sie denkt und fühlt visuell, auch sie selbst, die als Zentralfigur in allen ihren Werken steht, erscheint wie eine Personifizierung eines traumfhaften Ich." (Peter Weiss)

Meshes of the Afternoon

Regie: Maya Deren & Alexander Hammid; Musik: Teiji Ito USA 1943/1959 14 Min.

Innere Erfahrung einer Person. MESHES OF THE AFTERNOON gilt als eines der Hauptwerke des US-amerikanischen Surrealismus.


At Land

Regie: Maya Deren; Mitarbeit: Alexander Hammid; Kamera: Hella Heyman; mit Maya Deren USA 1944 14 Min.

Bewußtsein von Zeit und Raum in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.


A Study in Choreography for Camera

Regie: Maya Deren; Tänzer: Talley Beatty USA 1945 3 Min.

Der Film ist nicht nur ein Entwurf der individuellen Bewegungen des Tänzers, sondern auch ein Entwurf der Muster, die er und seine Bewegungen als Einheit im Verhältnis zum Raum bilden.

Ritual in Transfigured Time

Regie: Maya Deren; Kamera: Hella Heyman; Choreographie: M. Deren & Frank Westbrook; Tänzer: Rita Christiani, F. Westbrook USA 1945-46 14 Min.

Dieser Film führt Derens Konzept, den Tanz aus nicht-tänzerischen Elementen zu schaffen weiter. Zu einem Tanz-Film oder Film-Tanz wird er, weil alle Bewegungen - stilisiert oder zufällig, im Gesamteindruck oder im Detail - aufeinander bezogen sind und zwar unmittelbar und im Film als Ganzem, entsprechend einem choreographischen Konzept.


Meditation on Violence

Regie: Maya Deren; Performance: Chao-li-Chi USA 1948 10 Min.

Die Wu-Tang Boxschule entwickelte sich sowohl aus den philosophischen Vorstellungen des Konfuzianismus, dem "Buches der Wandlungen" als aus dem "Tao-te-King" von Lao-Tse. Die Wu-Tang-Bewegungen sind durchgängig von einem konstanten, dynamischen Fluß gekennzeichnet, bei dem jede Bewegung die Vorbereitung der nächsten ist.


The very Eye of Night

Regie: Maya Deren; Choreographie: Anthony Tudor; Musik: Teiji Ito; in Zusammenarbeit mit der Metropolitan Opera Ballet School USA 1952-55 15 Min.

Das Thema dieses Films ist das innere Universum des Menschen, in das er eintritt, wenn er einschläft.

Di., 23.9., 19.30/ Do., 25.9.,21.30

Einen weiteren Film von Maya Deren Divine HorsemEn - The Living Gods of Haiti zeigen wir am Di., 7.10. um 19.30

Di., 23.9.   Maya-Deren-Abend
19.30 KURZFILME VON MAYA DEREN
kino avantgarde
21.30 IN THE MIRROR OF MAYA DEREN
Film des Monats OmU

 


 

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