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"Jeder Mensch hat das Recht, Rechte zu haben!"

Zur Wanderausstellung von SAGA in der KTS/ Basler Str. 103

Die Dreiländer-Wanderausstellung und das Begleitprogramm werden organisiert vom Südbadischen Aktionsbündnis gegen Abschiebung (SAGA) aus Freiburg, in Zusammenarbeit mit Ligue de Droits de l´Homme aus Frankreich und Solidarité sans Frontières aus der Schweiz. Diese Gruppen setzen sich auf vielfältigste Weise für die Rechte von Flüchtlingen ein. Im Titel nimmt die Ausstellung ein Zitat von Hannah Arendt für sich in Anspruch. Ein zentraler Punkt des Konzeptes ist das "Wandern" der Schautafeln an andere Veranstaltungsorte und die Möglichkeit, weitere Projekte und Initiativen in das Gesamtprogramm aufnehmen zu können.

Auf ca. 20 Schautafeln werden die Gruppen und ihre Arbeit vorgestellt. Sie informieren zusätzlich über die verschiedenen Problemfelder von Flucht und Migration, wie z.B. länderspezifische Asylgesetzgebungen, Situation in den Flüchtlingslagern, Residenzpflicht, Abschiebung und Abschiebehaft, Schengen-Informationssystem, Menschenrechtsverletzungen und weiteres. Zur Themenvertiefung werden zu den Schautafeln Dokumentationen, Berichte und Broschüren ausgelegt sein.

Die beiden Filme, "Menschen im Schatten unserer Gesellschaft" über Sans Papiers in der Schweiz und "Nicht mehr heimisch werden in dieser Welt - Traumabehandlungs- und Folteropferzentrum in Berlin", sollen ein Angebot zur weiteren Information über das Flucht- und Migrationsthema sein und den diskursiven Austausch, im Anschluss an die Vorstellung, anregen.

Ausstellung in der KTS, Basler Str. 103: bis 14.6. werktags von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr, samstags von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr und sonntags von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Aktionstag am Samstag, 14.06., auf dem Augustinerplatz.

 


 

Menschen im Schatten unserer Gesellschaft

Regie: Alejandro Miranda & Samira El-Maawi, unterstützt von der Sans Papiers Bewegung aus Basel, Bern, Fribourg und Zürich
Schweiz 2001 46 Min.

 

Die Dokumentation behandelt den Alltag von Sans-Papiers in Basel. Die Betroffenen, die in dem Film sprechen, haben den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt, auch unter der Gefahr wiedererkannt zu werden. Beschrieben wird z.B. eine Familie aus Ecuador mit vier Kindern, die seit 7 Jahren in Basel lebt und der die "Ausschaffung" droht oder eine Frau aus Bolivien, die in ihrem Herkunftsland zwei Kinder zurück-gelassen hat, in der Hoffnung, sie von der Schweiz aus finanziell besser versorgen zu können. Ein Anwalt der Sans Papiers Organisation, ein Integrationsdelegierter und eine Großrätin der Schweiz sowie Personen aus der Bevölkerung kommen zu Wort.

Do., 5.6., 19.30 in Anwesenheit der FilmemacherInnen

 


 

Nicht mehr heimisch werden in dieser Welt

- Trauma- und Folteropferzentrum Berlin -

Regie: Hans-Dieter Grabe
BRD 1994 60 Min.

 

Eine sensible Dokumentation über ein Trauma- und Folteropferzentrum in Berlin. Die Menschen werden mit der Kamera während ihrer therapeutischen Sitzungen begleitet. Die Methoden, die angewandt werden, sind Gesprächs-, Kunst- und Bewegungstherapie und Mischformen davon. Die PsychologInnen und TherapeutInnen sprechen für ihre PatientInnen und zugleich dokumentieren sie ihre Arbeit.

Do., 12.6., 19.30

Im Anschluss an den 60-minütigen Film wird eine Psychologin/ein Psychologe (angefragt) einen Vortrag halten, mit Raum für Rückfragen und Diskussion



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Zuletzt bearbeitet am 18.06.2003 © aptum1997-2003 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de