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Hommage an Fred Frith

"Der künstlerische Rang von Fred Frith als Meister immer neuer Klangbilder braucht nicht diskutiert zu werden. Zu sagen, er ist Gitarrist, wäre ein Missverständnis. Er ist nicht Wes Montgomery. Aber bitte bedenken Sie: Wenn Sie sich in der Früh mit einer Karotte rasieren, würden Sie es dann immer noch Karotte nennen? Frith hebt den traditionellen Gebrauch der Gitarre auf und definiert die Möglichkeiten ganz neu."
(L.A. Herald Examiner, 1979)

 

Step across the border · Middle of the moment

 

Step across the border

Ein Film von Nicolas Humbert und Werner Penzel; Musik: Fred Frith u.a.
BRD/ Schweiz 1989 90 Min.

 

Eine musikalische Reise um die Welt in 90 Minuten. In STEP ACROSS THE BORDER schildern die Regisseure Nicolas Humbert und Werner Penzel mit großem erzählerischen und visuellen Talent den "state of the art" des modernen Avantgarde-Jazz. Dreh- und Angelpunkt bildet die Musiker-Szene rund um den Gitarrenvirtuosen Fred Frith, der auf unkonventionelle Art und mit nie zuvor gesehenen Techniken seinem Instrument Töne und Klänge entlockt. Den Hintergrund bilden Schauplätze auf der ganzen Welt: Tokyo, Verona, St. Remy, Leipzig, London, Yorkshire, New York, Zürich und Bern.

STEP ACROSS THE BORDER ist ein gelungener Versuch, mit Bildern jenes kosmopolitische Gefühl einzufangen, das die Musik von Fred Frith, John Zorn, Arto Lindsay und anderen vermittelt. Ein Feeling, das keine Übersetzung braucht, weil es alle Sinne anspricht. Am Ende scheint es so, als würde der ganze Planet im Rhythmus des Films schwingen.

Mi., 4.6., 21.30 / Sa., 7.6., 19.30 / So., 8.6., 22.00 / Mo., 9.6., 17.30 / Mi., 11.6., 21.30

 


 

Middle of the moment

von Nicolas Humbert und Werner Penzel Musik: Fred Frith u.a.
Deutschland/ Schweiz 1995 80 Min.

 

Eine musikalische Filmreise in die Welt der Nomaden. Fünf Jahre nach STEP ACROSS THE BORDER ist ein weiteres Stück cinenomad-Nomadenkino entstanden. Über zwei Jahre waren die Regisseure unterwegs mit den Artisten des französischen Cirque O, mit Touareg-Nomaden in den Berggebieten der südlichen Sahara und mit dem amerikanischen Dichter, Clown und Philosophen Robert Lax. Aus der großen Sammlung von Bildern und Tönen ist im Verlaufe eines Jahres am Schneidetisch ein Film entstanden, den die beiden Realisateure cinepoem nennen, ein Kinogedicht.

"Die Kraft von MIDDLE OF THE MOMENT ist die Gegenwart der Bilder und Töne — das eben, was der Titel meint. Bei sich sein, ohne sich nieder-zulassen, wandern durch die äußere und die innere Welt, keine Wörter für das haben, was einem zustößt, und dennoch darin aufgehen, Teil der Erde sein ohne Herrschaft. Humbert und Penzel formulieren eine Utopie in einem Film, welcher der Musik näher steht als der Malerei oder der Sprache." (WochenZeitung)

Die Musik dieses Films ist keine Musik zu einem Film, sie entsteht aus Geräuschen des Windes, des Klatschens, des Sandes, aus der Sprache französischer Artisten, afrikanischer Nomaden, aus den Klängen von Instrumenten, aus dem Kopf des englischen Musikwerkers Fred Frith.

So., 8.6., 20.30 / Di., 10.6., 21.30 / Do., 12.6., 21.30 / So., 15.6., 22.00

 


 

Unsere Hommage an Fred Frith wurde angeregt durch die Choreografien FIREBIRD (Musik: Igor Strawinsky) und THE HAPPY END PROBLEM (Musik: Fred Frith) von Amanda Miller und dem Ballett Freiburg Pretty Ugly (weitere Aufführungen: 31.5., 12.6., 20.6., 25.6., jeweils 19.30 Uhr, Theater Freiburg)



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Zuletzt bearbeitet am 18.06.2003 © aptum1997-2003 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de