Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof
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Kinderkino

 

Die geheimnisvolle Minusch · Die kleine Verkäuferin der Sonne · Elena und Pancha · Die Olsen Bande Junior · Kalle Bakom · Der rote Ballon

 


 

Die geheimnisvolle Minusch

Regie: Vincent Bal nach dem Buch von Annie M.G. Schmidt
Niederlande 2001 ab 8 Jahren / 93 Min.

 

Sie schnurrt, schläft am liebsten in einem Pappkarton und hat eine ausgesprochene Vorliebe für Hering - das ist Minusch, die aussieht wie ein rothaariges Fräulein, in Wirklichkeit aber eine verwandelte Katze ist. (s.a. April-Programm)

Sa., 3.5., 15.30 / So., 4.5., 15.30

 


 

Doppelprogramm

Die kleine Verkäuferin der Sonne

Regie & Buch: Djibril Diop Mambéty
Senegal / CH / F 1999 ab 8 J / 45 Min.

 

Sili ist etwa 12 Jahre alt, kann nur mit zwei Krücken gehen und ist entschlossen, sich ihren Platz in der Welt der Zeitungsverkäufer/innen Dakars zu erkämpfen. Ihr Mut und ihre Ausdauer helfen ihr, Hindernisse zu überwinden und neue Freunde zu finden.

"Seit sehr langer Zeit ist der Handverkauf von Zeitungen in den Straßen von Dakar den Jungen der Stadt vorbehalten. Seit heute Morgen jedoch wird dieses Vorrecht in Frage gestellt. - Was ist passiert? Sili - so haben wir das kleine Mädchen genannt - ist zwischen zehn und dreizehn Jahre alt. Sie lebt auf den Straßen und bewegt sich mit Hilfe von zwei Krücken vorwärts. Sie hält sich neben den Jungen, die die Zeitung verkaufen, auf und bettelt. Doch an diesem Morgen wurde sie so heftig von den Jungen angerempelt, dass sie auf dem Asphalt hinfiel. Um sich aufzurichten, musste sie alle ihre Kräfte zusammennehmen. Sie war sehr verärgert. Daraufhin nahm sie sich fest vor, ab dem nächsten Tag wie alle anderen auch Zeitungen zu verkaufen. Was für Männer gilt, gilt auch für Frauen." So beschreibt der berühmte senegalesische Regisseur Djibril Diop Mambéty die Ausgangssituation seines Films. Sili lernt die erbarmungslose Welt der kleinen Zeitungsverkäufer kennen und durchlebt schmerzhafte Augenblicke. Aber sie gewinnt auch einen Freund und lernt, sich durchzusetzen.

Der Film ist eine Liebeserklärung des inzwischen verstorbenen Filmemachers an den Mut der Straßenkinder.

 


 

Elena und Pancha

Regie: Antje Starost & Hans-Helmut Grotjahn
D / Ecuador 1992 ab 8 J. / 20 Min.

 

Die Mitte der Welt liegt - nach Meinung der Otavalo-Indianer - im Andenhochland von Ecuador: dort, wo der Äquator liegt. Hier spielt die Geschichte von Elena und ihrem Haustier, dem Schwein Pancha. Aufgrund finanzieller Nöte soll Pancha verkauft werden. Um dies zu verhindern, reißt die 12-jährige Elena von zu Hause aus, sucht Arbeit und rettet schließlich, gemeinsam mit ihrer Freundin, durch den Verkauf von Bastkörbchen Panchas Leben. Der Film gibt Einblicke in ein fremdes Land, in das tägliche Leben der Otavalos, deren Handwerk und Traditionen - sowie in die Beeinflussung durch den Tourismus. Fantastisches, Zauberhaftes aus der Welt der Otavalos sind im Film ebenso enthalten, wie auch eindrückliche Landschaftsbilder.

Sa., 10.5., 15.30 / So., 11.5., 15.30

 


 

Die Olsen Bande Junior

Regie: Peter Flinth
Dänemark 2001 ab 8 J. / 85 Min.

 

Viele kennen die Kultfilme um die Olsenbande - aber wer von den eingefleischten Olsenbanden-Fans hat sich nicht schon immer gefragt, woher Egon, Benny, Kjeld und Yvonne überhaupt kommen? Und wie sie Freunde wurden? War Egon schon immer so brillant? Hatte er schon als Kind seinen berühmten "genialen Plan"?

Wie die glorreiche Geschichte der Olsenbande begann, das erfahren wir in dieser Freiburger Erstaufführung.

Der dänische Waisenjunge Egon Olsen, der in einem Kinderheim aufwächst, ist nicht auf den Kopf gefallen. Nun hat er sich einen besonderen Plan ausgedacht: Er will adoptiert werden. Natürlich nicht von gewöhnlichen Mittelschichteltern, sondern von einem richtig reichen Paar. Mit der Unterstützung seiner beiden Freunde Benny und Kjeld kann Egon seinen Plan in die Wirklichkeit umsetzen. Überglücklich sitzt er im Rolls Royce seiner scheinbar millionenschweren Adoptiveltern und freut sich auf sein neues Leben. Doch bald muss er erfahren, dass seine neuen Eltern ein geheimes Weltraumprojekt leiten und ihn vom Heimleiter für eine Million Kronen gekauft haben, um ihn als Versuchskaninchen an Bord einer Rakete ins Weltall zu schicken. Egon fühlt sich betrogen und flüchtet trotz der strengen Bewachung aus dem Labor. Das Einzige, was er jetzt noch will, ist die Million. Wird er das Geld bekommen und wird er den Abschuss der Rakete ins Weltall verhindern können?

Sa., 17.5., 15.30 / So., 18.5., 15.30

 


 

Doppelprogramm

Kalle Bakom

Regie: Mats Davidson
Schweden 1984 ab 6 J. / 20 Min.

 

Der fünfjährige Tom spielt gerne Fußball. Weil die großen Jungs ihn nicht mitspielen lassen, schießt er jeden Tag im Hinterhof allein gegen eine Wand. Im Hof spielt auch Frida, die nebenan wohnt. Sie schaut Tom zu und er sieht sie ebenfalls an. Langsam kommen sich die beiden näher.

 


 

Der rote Ballon

(Ballon rouge)

Regie & Buch: Albert Lamorisse
F 1956 ab 6 J. / 36 Min.

 

Auf der Treppe von Montmartre entdeckt ein kleiner Junge einen roten Luftballon, der an einem Laternenpfahl hängt. Anfangs etwas ärgerlich über die Aufdringlichkeit des Ballons, der ihm wie ein Hund überallhin folgt, ist der Junge bald von seinem neuen Spielgefährten begeistert und nimmt ihn mit nach Hause. Als seine Großmutter den Ballon zum Fenster hinauswirft, bleibt er am Balkonfenster sitzen. Auch der Lehrer kann den roten Ballon nicht vertreiben. Der eigenwillige Luftballon bringt den Jungen in viele heikle Situationen - und sich selbst auch in Gefahr, als er den Gassenjungen zu nahe kommt. Sie schießen ihn mit ihren Steinschleudern ab. Da reißen sich auf einmal alle Luftballons in Paris von ihren Besitzern los, fliegen zu dem Jungen und tragen ihn über die Dächer der Stadt hinweg in den blauen Himmel.

Dieser poetische, sanft und schön fotografierte Film von A. Lamorisse gilt als eines der großen Gedichte der Filmgeschichte.

Sa., 24.5., 15.30 / So., 25.5., 15.30

 



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Zuletzt bearbeitet am 25.04.2003 © aptum1997-2003 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de